Stendal l Während die Marienkirchstraße mehr und mehr ihre künftige Form annimmt - der Gehweg ist bereits gepflastert -, rückt auch die Rückkehr des Rolands immer näher. In dieser Woche soll der Sockel aufgestellt werden, damit Stendals stolzer Recke auch für die kommenden Jahrzehnte einen sicheren Stand hat. Wie Frank Schuster, einer der Geschäftsführer der beauftragten Magdeburger Firma Paul Schuster GmbH Bau- und Natursteinbetrieb, auf Nachfrage informierte, sollen die Arbeiten heute mit dem Setzen der beiden unteren Ebenen des Sockels beginnen.

Morgen soll dann der Kern betoniert werden, und am Donnerstag die dritte Ebene. Diese wird mit dem Unterbau verdübelt. "Am Freitag soll dann die Decke aufgelegt werden. Soweit der Plan, wenn das Wetter mitspielt", sagte Frank Schuster.

Auf den Roland, der in den vergangenen Monaten in der Magdeburger Werkstatt restauriert worden ist (wir berichteten), müssen die Stendaler aber noch ein paar Wochen warten. Denn der Sockel muss mindestens zwei bis drei Wochen ruhen und aushärten. "Die Montage soll dann in der 48. oder 49. Kalenderwoche beginnen. Dazu benötigen wir gut zwei Wochen", kündigte der Geschäftsführer an.

Ende November, Anfang Dezember kehrt der Roland - also die 1974 aufgestellte Kopie - wieder auf ihren Platz zurück. Während der Restaurierung wurden die Schäden beseitigt, zudem wurde der Sandstein gereinigt. Im Sommer war der Roland zum Transport in seine Einzelteile zerlegt worden. Er wird vor Ort auch wieder Stück für Stück zusammengesetzt, weil die Teile verankert werden müssen.

Die Rückkehr von Stendals Wahrzeichen fällt zeitlich etwa zusammen mit der Fertigstellung der Marienkirchstraße. Die Freigabe ist für Ende November vorgesehen.