Rund 77000 Euro hat die Deutsche Fernsehlotterie dem DRK-Kreisverband "Östliche Altmark" gespendet. Davon wird ein dreijähriges Projekt für Senioren finanziert.

Stendal l Der Projektname klingt etwas sperrig "Implementierung von sozialraumorientierten Versorgungsansätzen". Einfach formuliert geht es um den Aufbau einer Seniorenberatungsstelle. Angelegt ist das Projekt auf drei Jahre, geleitet wird es von der Rehabilitationspsychologin Manuela Edling. "Die Bevölkerungsentwicklung führt dazu, dass es immer mehr ältere Menschen gibt, ihnen soll geholfen werden in ihrem vertrauten Wohnumfeld zu bleiben", sagte sie im Gespräch mit der Volksstimme. Derzeit ist sie damit befasst, Organisationen und Personen, die beruflich oder ehrenamtlich in der Seniorenarbeit tätig sind, zusammenzutragen.

Auf diese Weise soll ein Hilfe-Mix entstehen. Die Beratung wird so mit den verschiedenen Versorgungsangeboten der Region gebündelt, dass der Hilfesuchende auf kurzem Wege die ihm wichtigen Informationen erhält. Zudem soll ein nachbarschaftliches Engagement sowie die Hilfe zur Selbsthilfe aktiviert und voran gebracht werden.

"Dies stärkt und verbessert die gewohnte Lebensqualität sowie die Versorgungslage jedes Einzelnen sowie das Miteinander", erklärte Edling. Sie wird daher verschiedene Projekte und Aktionen mit und für Senioren ins Leben rufen, bei denen sich jeder Bürger mit Ideen und Tatendrang einbringen kann. Einzelheiten dazu kann sie noch nicht nennen, die Arbeit steht erst am Anfang. Die Beratungsstelle befindet sich momentan im Senioren- und Betreuungszentrum "Am Schwanenteich" (Haus D) in der Fabrikstraße 5. Allerdings stehen besonders die älteren Stendaler, die in der Altstadt wohnen, im Mittelpunkt des Interesses. Daher kann sich Edling perspektivisch gut vorstellen, dass es eine Beratungsstelle in der Altstadt gibt. Bei Fragen können Interessierte donnerstags persönlich vorbei kommen (10 bis 11.30 und 15 bis 17 Uhr) oder sich telefonisch informieren: 0161 / 2865438.