Nach sechsmonatiger Bauzeit wurde die Marienkirchstraße für den Verkehr freigegeben. Aber vorerst wird der Weihnachtsmann, der Letzte sein, der durch die Straße fahren durfte. Sie bleibt aufgrund des Weihnachtsmarktes bis zum 15. Dezember gesperrt.

Stendal l "Endlich ist eine der wichtigsten und schönsten Straßen unseres Stadtzentrums fertigsaniert", verkündete Stendals Oberbürgermeister Klaus Schmotz (CDU) bei der feierlichen Freigabe der Marienkirchstraße am gestrigen Donnerstag. Schmotz setzte den letzten der rund 160000 verbauten Pflastersteine in das Straßenbett. Mit drei Schlägen, einen für die schöne Innenstadt, einen für die Wirtschaft und einen für die Freude der Menschen an Stendal, hämmerte er den elf Kilo schweren Stein, der mit dem gestrigen Datum versehen ist, in den Boden.

Der Oberbürgermeister dankte Anwohnern und Geschäftstreibenden für ihre Geduld. Erster, der durch die für 624000 Euro sanierte Straße knattern durfte, war Horst Weise mit seinem 67 Jahre alten Traktor. Ihm folgte wenig später und in einem noch älteren Gefährt der Weihnachtsmann. Der rotbemantelte Rauschebart kam in einem 80 Jahre alten Opel mit Michael Trösken am Steuer daher. Der Opel wird bis zum Abbau des Weihnachtsmarktes am 15. Dezember zunächst das letzte Auto sein, welches die Marienkirchstraße passieren durfte.

Trotz strömenden Regens wurde der Weihnachtsmann bereits brennend von Klaus Schmotz und zahlreichen Gästen auf dem Markt erwartet. Auch die Kinder aus zehn Stendaler Kitas, die zuvor alle einen Baumschmückwettbewerb gewonnen hatten, konnten es kaum erwarten, dem "Alten" ihre Gedichte vorzutragen. Doch zunächst erklärte er den Weihnachtsmarkt für eröffnet.

 

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