Großer Andrang herrschte auch bei der dritten Auflage der Veranstaltung "Hobbykunst im Advent". In der Bismarker Stadtkirche wurden Malerei, Fotografie, Keramik, Modellbau, Wurzelholzarbeiten sowie erstmals Schmuck präsentiert.

Bismark l In den Bankreihen der Bismarker Stadtkirche war am dritten Adventssonntag kein freier Platz mehr auszumachen. Bilder und Fotografien hatten die Kirchenbänke in eine einzige Ausstellungsfläche verwandelt. Zum dritten Mal präsentierten Bismarker Hobbykünstler ihre Arbeiten in dieser Form und das Interesse des Publikums war groß.

Die Veranstalter der "Hobbykunst im Advent", die beiden Bismarker Harald Michael und Helmut Riesner, sorgten für eine feierliche Eröffnung der Ausstellung. Harald Michael entzündete die dritte Kerze am Adventskranz und ließ weihnachtliche Weisen auf einem Polyphon erklingen. "So wurde vor über 100 Jahren Weihnachten gefeiert", verwies Helmut Riesner auf die ungewöhnlichen Töne in der Kirche. Das Polyphon (kein Grammophon) stammt vom Ende des 19. Jahrhunderts und wird mechanisch angetrieben. Es funktioniert ähnlich wie eine Spieldose. Lochscheiben dienen als Tonträger.

Der Weihnachtsmusik vom Polyphon folgten Werke von Wolfgang Amadeus Mozart. Sie untermalten den Gang durch die Ausstellung. Erstmals war im Rahmen der adventlichen Hobbykunst auch Schmuck vertreten. Susann Riesner (wohnt in Aachen), Tochter des gleichnamigen Mitorganisators, gestaltet in der Freizeit verschiedenste Schmuckstücke. In der Bismarker Kirche präsentierte sie ein großes Sortiment an Ohrringen.

Neben der Vielzahl an Bildern in verschiedensten Maltechniken bereicherten auch Fotografien von Harald Grimm, nachgebaute Schiffsmodelle von Rainer Korts, Keramik von Roswitha Schnuphase und Wurzelholzarbeiten von Heinz-Werner Pfister die Bismarker Ausstellung. Je nach Interesse konnten sich die Besucher von den unterschiedlichen Angeboten in den Bann ziehen lassen. Es bestand auch die Möglichkeit, einzelne Arbeiten von den jeweiligen Ausstellern zu erwerben. Für Kinder hielt Melanie Blauert ein Bastelangebot bereit, so dass sich die Erwachsenen voll und ganz auf die Ausstellung einlassen konnten. Insgesamt verlangte das sonntägliche Interesse an der Hobbykunst im Advent nach einer vierten Auflage.

   

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