Tangermünde (ta) l Weil er seiner Verhaftung entgehen wollte, hatte sich ein 28-jähriger Tangermünder in einem Kühlschrank gut versteckt geglaubt. Auf einen Hinweis fanden ihn dort am ersten Weihnachtsfeiertag die Beamten des Polizeireviers Stendal. Sie erhielten einen Tipp, dass sich der mit Haftbefehl gesuchte junge Mann in Tangermünde, in der Mozartstraße in einer Wohnung aufhalten soll. Die eintreffenden Beamten suchten das vermutete Versteck des Tangermünders auf und durchsuchten die Wohnung, aber ohne zunächst Erfolg zu haben. Der Gesuchte war nicht aufzufinden. Dennoch sollte sich der junge Mann in dieser Wohnung aufhalten. Nun begannen die Beamten, sich die Wohnung genauer anzusehen. Schränke und andere mögliche Verstecke wurden kontrolliert, aber keine Spur vom Gesuchten. Aber das eigentlich Undenkbare führte schließlich doch zum Auffinden des jungen Mannes. Er hatte sich in einem Kühlschrank, welcher offensichtlich eigens für das Verstecken vorbereitet war hineingezwängt und darauf gehofft, nicht entdeckt zu werden. Trotzdem er mit 1,24 Promille im Blut und mit mehreren Hosen bekleidet der Kälte des Kühlschranks trotzen konnte, dem Spürsinn des Beamten, welcher auch den Kühlschrank als mögliches Versteck nicht ausgeschlossen hatte, war er nicht gewachsen. Er wurde der JVA Burg zugeführt.