Stendal l Nach wie vor ist der Slogan "Schenke Leben - Spende Blut" aktuell, denn trotz ständig verbesserter Medizintechnik, ist Blut ein Stoff, den man nicht künstlich herstellen kann. So steigt der Bedarf in den medizinischen Einrichtungen ständig. Wenn die Mitarbeiter des DRK-Blutspendedienstes aus Dessau mit ihrem Spezialfahrzeug nach Stendal kommen, wissen sie, dass sie sich auf das Team um Monika Brinckmann-Büttner vom Stendaler Ortsverein mit ihren rund 20 ehrenamtlichen Mitstreiterinnen, die im Jahr etwa 1400 ehrenamtliche Stunden im Dienste des Blutspendedienstes leisten, verlassen können. "Wir boten im abgelaufenen Jahr 27 Blutspendetermine an, von denen seit rund sieben Jahren die meisten im Hildebrand-Gymnasium durchgeführt werden", erklärte sie. Weitere Blutspendetermine finden in der Hochschule, dem Berufsschulzentrum, dem Arbeitsamt und dem DRK-Altenheim "Am Schwanenteich" statt. Sogar im Rathaus war der Blutspendedienst präsent.

"Wir können mit der Spendefreundlichkeit im Jahr 2014 trotz anderer Blutspendeorganisationen, die immer mehr auf den Markt drängen, zufrieden sein", meinte Brinckmann-Büttner. Gegenüber dem Jahr 2012, in dem 2285 Spender und 421 Erstspender gekommen waren, und dem Jahr 2013 mit insgesamt 2132 Spendern, davon 319 Erstspendern, registrierte das DRK im abgelaufenen Jahr insgesamt 1987 Spender; darunter waren 306 Erstspender.

2000er-Marke wurdeum 13 Personen verpasst

Beim letzten Blutspendetermin des Jahres 2014 hofften die Organisatoren auf den 2000. Spender. Doch das Interesse war an jenem 29. Dezember nicht ausreichend. So konnte Christine Ahl, die als DRK-Ortsvorsitzende von Tangermünde das Team in Stendal unterstützte und sich um die Anmeldung kümmerte, 83 Spender und davon fünf Erstspender begrüßen. Damit fehlten letztlich 13 Frauen und Männer, um die magische 2000er Grenze zu überspringen.