Stendal l Die Stürme "Elon" und "Felix" sind am Wochenende auch über den Landkreis Stendal gefegt, der eine am Freitag und der andere Sonnabend und Sonntag. Dabei haben sie sichtbare Spuren hinterlassen, wenn auch ohne große Schäden, so die Bilanz des Landkreises Stendal vom Montag.

Niemand wurde verletzt, es gab keine witterungsbedingten Verkehrsunfälle oder sonstige Vorkommnisse, von denen die Menschen im Landkreis betroffen waren. "Gott sei Dank", sagt Sebastian Stoll, Zweiter Beigeordneter des Landrates. "Soweit ist alles gut verlaufen." Dennoch: ruhig war es auf keinen Fall. Die Einsatzkräfte der Feuerwehren waren seit Freitagmittag im Dauereinsatz. "Als dann am Nachmittag selbst mein Handy nicht mehr stillstand, haben wir uns entschieden, Personal aufzustocken. Daran haben wir bis Sonntagabend festgehalten, sonst hätte man das nicht schaffen können", so Stoll.

Altmarkweit waren von Freitag bis Sonntag 845 Einsatzkräfte unterwegs, davon 532 aus dem Landkreis Stendal. Ausgerückt sind sie hauptsächlich wegen umgestürzter Bäume, herabfallender Äste beziehungsweise der Beräumung der Straßen. Teilweise waren auch Strom und Telefonleitungen betroffen. 136 mal sind sie dafür im Landkreis Stendal ausgerückt. "Das war eine Herausforderung, nicht nur für die Einsatzkräfte, sondern auch für die Mitarbeiter der Leitstelle. Teilweise hat alle 45 Sekunden das Telefon geklingelt", erklärt Stoll.