Nach Plakaten im vergangenen Jahr kommt die Kampagne "Die Altmark - Grüne Wiese mit Zukunft" jetzt auf die Straße. Vier Busse wurden mit den bekannten Motiven versehen, demnächst fährt auch ein Doppeldecker-Bus in Berlin-Mitte für die Altmark Werbung.

Stendal l Busse haben gegenüber Plakaten einen entscheidenden Vorteil: Sie bewegen sich. Doch nicht nur das: Während die Flächen für Großplakate in der Regel für zehn Tage gemietet werden können, gibt es die Werbeflächen auf den Bussen für ein ganzes Jahr. Ein Angebot, dass die Verantwortlichen der Werbekampagne "Die Altmark - Grüne Wiese mit Zukunft" gern nutzen. Und darum sind jetzt vier Busse mit unterschiedlichen Motiven auf unterschiedlichen Strecken unterwegs. Auf der Linie Salzwedel-Gardelegen-Magdeburg begleiten das Motiv "Mit Energie kann man hier was anfangen" und damit Stefan Korneck von der Salzwedeler Firma scm solar die Mitfahrenden. Einen Bus der Linie Stendal-Havelberg ziert das Motiv "Für Wasbewegenwoller" mit den Monteuren David und Axel vom Alstom-Werk. Salzwedels Baumkuchenkönigin Saskia-Maria und ihr Slogan "Mein Königreich ist die Zukunft" wurden für die Linie Salzwedel-Arendsee-Seehausen ausgewählt. Ein weiteres touristisches Motiv - ein Angler am Arendsee mit der Einladung "Wenn Sie mal niemanden mehr sehen wollen" - wird während der Bundesgartenschau für die Altmark werben. Der damit versehene Bus fährt die Standorte der Buga an.

Im Februar soll ein fünfter Bus hinzukommen, ein Doppeldecker-Linienbus in Berlin-Mitte. "Diesen großen Bus haben wir ausgesucht, weil man so im Stadtverkehr Berlins über parkende Autos hinweg das Motiv sehen kann", erklärte Gerhard Faller-Walzer vom Regionalmarketing Altmark. In Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Verkehrs-Werbung (GfV) wurden die Busse gestaltet. Mit von innen durchsichtiger Lackfolie sind die Motive ganzflächig aufgebracht, zudem gibt es die Internetadresse und den QR-Code, um Interessenten den Weg zu weiteren Informationen zu weisen.

Der Erfolg solcher Kampagnen sei schwer messbar, räumte Stendals Landrat Carsten Wulfänger (CDU) ein, aber sie sei "alternativlos". "Wir müssen für uns Werbung machen und nach außen hin auffallen." Das, ist sich der Landrat sicher, gelinge mit der aktuellen Kampagne. Dass solche Werbeaktionen im Trend liegen, bestätigte Detlef Hundt, GfV-Regionalleiter Sachsen-Anhalt. "Viele Großstädte investieren wieder mehr, um für sich zu werben", sagte er.