Wischer l "Was macht der da?", "Der ist verrückt" - zahlreiche Zuschauer schauen gebannt zu, wie ein Traktorführer versucht, mit seinem Gefährt einen steilen Sandberg hinauf zu fahren. Immer wieder nimmt der Traktor "Anlauf", fährt mit Vollgas los, schafft es nicht, rutscht wieder hinunter. Dann das Ganze von vorn. Schließlich gibt der Fahrzeugführer auf, wählt eine neue Strecke.

Währenddessen rollen Tatrafahrzeuge und Geländewagen durch das alte Kieswerk. Sie bezwingen die Hindernisse, die Tage zuvor die Mitglieder des Vereins Technik-Park Altmark aus Hassel errichtet haben. Hin und wieder muss ein Fahrzeuglenker einem anderen zu Hilfe kommen, etwa wenn sich ein Fahrzeug im großen Wasserloch festfuhr.

Die Fahrer hatten ihren Spaß beim Durchqueren des Parcours. Spaß hatten auch die Zuschauer, darunter auch viele Jungen, die die Aktionen der Fahrenden gespannt verfolgten. Egbert Pinkle, Vorsitzender des Technik-Park Altmark, ist mit der Resonanz von Zuschauern und Teilnehmern zufrieden. Mit Allradfahrzeugen, Jeeps und Co. reisten Fahrzeugfreunde aus der Umgebung aber auch aus Magdeburg, Rostock, Berlin, Coswig und dem Süden Sachsen-Anhalts an. "Viele Händler sind diesmal dabei, mehr als in den Jahren zuvor", berichtet Pinkle. Die Händler bieten Ersatzteile, Zubehör und Kleidung an.

Für einen reibungslosen Ablauf des Allrad- und Offroadtages sorgten die Mitglieder des Vereins. Unterstützt wurden sie dabei von der Freiwilligen Feuerwehr Hassel, die die Absicherung der Veranstaltung vornahm. Der Förderverein der Hasseler Feuerwehr versorgte die Besucher und Gäste mit Suppe. Für die Absicherung im Notfall war das Deutsche Rote Kreuz vor Ort. Der Technik-Park Altmark bedankte sich für diese Unterstützung.

 

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