Arneburg l 28 Meter über dem Erdboden und knapp 30 Meter lang ist der Steg samt Aussichtsplattform über der Elbaue. Getragen wird die Plattform von zwei 25 Meter langen Grundstützen. Diese Stahlkonstruktion steht fest in Stahlbeton. Planer Andreas Damisch nannte den zahlreich erschienenen Arneburgern und Gästen aus den Nachbarorten, Vertretern der Kommunen, des Städtebunds, der umliegenden Betriebe und Unternehmen sowie den Landes- und Kommunalpolitikern diese Eckdaten.

Der Elberadweg, der vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) in diesem Jahr zum elften Mal in Folge zum beliebtesten deutschen Fernradweg gewählt wurde, führt direkt zu diesem Aussichtspunkt. Wirtschaftsminister Möllring ist sich sicher, dass von den 350 000 Radtouristen, die alljährlich diese Route nutzen, auch etliche Halt in der Elbestadt machen werden. Der Minister begrüßt, dass mit der Fertigstellung des Objektes pünktlich zur Bundesgartenschau, der ersten, die über Landesgrenzen hinweg gestaltet wird, Besuchern der Region eine weitere Möglichkeit geboten wird, sich einen Eindruck von der Besonderheit der altmärkischen Landschaft zu verschaffen. "Vielen Dank, dass sie diese etwas verrückte Idee gehabt haben. Es braucht manchmal ungewöhnliche Ideen", wandte sich der Minister an den Arnebuger Stadtrat.

Mit einem kurzen Programm begrüßten die Kinder aus der Kindertagesstätte "Elbräuber" die Gäste. Die namhaften Gäste der Runde holten sie zu einer Polonäse auf die Wiese des Burgbergs. Es folgte die Einweihung des Aussichtsstegs. Bürgermeister Lothar Riedinger, Möllring und Maik Krebs, Bautechniker, der die ersten Ideen zu dieser Plattform erarbeitete, schnitten das symbolische Band durch. Danach stiegen weiße Tauben gen Himmel auf. Nun hatten die Besucher Gelegenheit, auf die Plattform zu treten. Sie erlebten einen einzigartigen Panoramablick über dem Elbetal. "Ich bin begeistert", erklärte eine Besucherin. Eine weitere bestätigte: "Das ist wirklich schön geworden."

Andreas Damisch nutzte die gestrige Veranstaltung, um zu betonen, dass alle nötigen Behörden zur Realisierung des Projekts beteiligt waren und ihre Zustimmung gaben: "Selbstverständlich hat es archäologische Untersuchungen gegeben und selbstverständlich wurden alle Auflagen erfüllt."

   

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