Sterndal (mr) l Bei der Neuwahl des Stadtrates am 21. Juni wird es weit mehr Kandidaten geben als bei der durch die Briefwahl-Fälschungen ungültigen Wahl vom 25. Mai 2014. 126 Kandidaten treten an, 22 mehr als jene 104 vor einem Jahr.

Mit dem Ende der Bewerberfrist am gestrigen Montag liegen Wahlvorschläge der Parteien CDU (31 Kandidaten), Die Linke (37), SPD (23), FDP (19), Bündnis 90/Die Grünen (5), Piratenpartei (6), Alternative für Deutschland (2) sowie der Einzelbewerberinnen Anette Lenkeit, Carola Radtke und Harriet Tüngler vor. Am dritten Juni-Sonntag werden 34200 Stendaler im Alter ab 16Jahre wahlberechtigt sein.

Für die Wiederholung der Stadtratswahl werden in der Hansestadt Stendal 37 reguläre Wahlvorstände und zwei Briefwahlvorstände gebildet. Somit sind 312 Personen für die einzelnen Wahlvorstände zu berufen. Hinzu kommen noch Ersatzpersonen und Mitarbeiter der Verwaltung.