Die Stadt Arneburg ändert die Entgeltfestsetzung für die Benutzung der Fähre Arneburg. Sie führt eine Zehnerkarte für die Nutzung zur Überfahrt eines Pkw einschließlich Fahrer ein. Diese Zehnerkarte ist zwölf Monate ab Kauf gültig.

Arneburg l Wer die Fähre Arneburg häufig nutzt, für den soll sich die Überfahrt in Zukunft lohnen. Der Arneburger Stadtrat sprach sich für die Einführung einer Zehnerkarte für die Fährnutzung aus und änderte diesbezüglich die Entgeltfestsetzung für die Benutzung der Fähre Arneburg.

"Wir wollen die Zehnerkarte rasch einführen, damit sie während der diesjährigen Saison gut genutzt werden kann."

Martina Stockmann, Stadträtin

Damit folgte das Gremium der Empfehlung des Arneburger Hauptausschusses. Statt 2,50 Euro pro Überfahrt für einen Pkw plus Fahrer sind für die Zehnerkarte insgesamt 23,50 Euro zu zahlen - also nur 2,35 Euro pro Überfahrt. Die Preise sind angelehnt an die Fähren der Umgebung. Eine Einzelperson ohne Pkw zahlt für eine Überfahrt weiterhin einen Euro.

Mit der Zehnerkarte möchte die Stadt von den zu erwartenden zusätzlichen Fährnutzern profitieren, die in diesem Jahr die Bundesgartenschau in Havelberg und weiteren Orten auf der gegenüberliegenden Elbseite besuchen wollen. Die Zehnerkarte soll für die Dauer von zwölf Monaten ab Erwerb ihre Gültigkeit behalten. "Wir wollen die Zehnerkarte rasch einführen, damit sie während der diesjährigen Saison gut genutzt werden kann", erklärte Stadtratsmitlied Martina Stockmann.

Die Fähre in Arneburg ist eine Längsseil-Gierfähre mit einer maximalen Einzellast von 15 Tonnen. Sie ist nur während der Frühjahrs- und Sommermonate im Einsatz. Im Winterhalbjahr und bei Hochwasser ruht der Fährbetrieb. Die Gierseilfähre verbindet Arneburg mit dem ostelbischen Neuermark-Lübars.

Montags bis freitags verkehrt die Fähre von 7 bis 18 Uhr. Am Sonnabend sowie an Sonn- und Feiertagen setzt sie von 9 bis 19 Uhr über.