Mit einem Finanzierungsplan über 560 000 Euro wandelten Antje und Wolfgang Mandelkow das Restaurant "Zum Feinschmecker" in "Kelles Klädener Suppenmanufaktur" um. Am Sonnabend wurde Eröffnung gefeiert.

Kläden. Mit sympathischer Aufgeregtheit begrüßte Wolfgang "Kelle" Mandelkow am Sonnabend 200 geladene Gäste zur Eröffnung der Klädener Suppenmanufaktur. Die nach umfangreichem, viermonatigem Um- und Ausbau aus dem Restaurant "Zum Feinschmecker" entstandene "Kelles Klädener Suppenmanufaktur" produziert zwar bereits seit einer Woche, die Eröffnungsfeier, verbunden mit einem Dankeschön an alle tatkräftigen Mitstreiter, wollten sich die Eheleute Mandelkow aber nicht entgehen lassen.

Zu den Gästen der offiziellen Eröffnung gehörte am Sonn- abend auch Sachsen-Anhalts Wirtschaftsminister Dr. Reiner Haseloff. Er zollte Familie Mandelkow Respekt für ihre Erfolgsgeschichte. "Gute Unternehmer sind vor ihrem Produkt überzeugt", stellte Haseloff fest. "Ich wünsche ihnen, dass sie ihre Erfolgsgeschichte fortschreiben."

Der Wirtschaftsminister war zum Sachsen-Anhalt-Tag in Weißenfels auf die Klädener Suppenmanufaktur aufmerksam geworden. "Wir haben die Hochzeitssuppe gekostet", erklärte am Sonnabend Dr. Reiner Haseloff. "Und meine Frau hat gesagt, die schmeckt ja wie zu unserer Hochzeit." So kam man ins Gespräch und der Wirtschaftsminister versprach, zur Eröffnung der Manufaktur nach Kläden zu kommen.

Mit der Eröffnung von "Kelles Klädener Suppenmanufaktur" steigert sich die Produktion von einst 15 000 Produkten auf 30 000 im Monat. In der Manufaktur sind aktuell acht Vollzeit- und fünf Teilzeitkräfte beschäftigt. Weitere Arbeitsplätze sollen entstehen.

Gestern rundeten Antje und Wolfgang Mandelkow das Eröffnungswochenende mit einem Tag der offenen Tür ab. Hunderte Menschen besichtigten die neuen Räumlichkeiten und verkosteten die Produkte der Suppenmanufaktur.