Stendal. Die Altmark ist musikalisch. Das bewiesen 21 junge Talente am letzten Märzwochende in Dessau-Roßlau beim Landeswettbewerb "Jugend musiziert". Zuvor hatten sich die 10- bis 18-Jährigen, die allesamt an der Musik- und Kunstschule Stendal unterrichtet werden, beim Regionalausscheid bewährt. "Alle haben in den vergangenen Monaten nicht nur sehr fleißig gearbeitet, sondern sich auch musikalisch ungeheuer weiterentwickelt", sagt Schulleiterin Maike Schymalla.

Auf die Ergebnisse ist sie genau wie die Schüler stolz: drei zweite Preise, fünf dritte Preise sowie zweimal das Prädikat "Mit gutem Erfolg teilgenommen" brachten die Musikbegabten mit nach Stendal zurück. Allein die Weiterleitung zum Landeswettbewerb sei aber schon eine große Auszeichnung, findet Maike Schymalla. "Daran erkennt man gewiss auch die Leistungsspitze unserer Musikschule."

In Dessau mussten je nach Altersgruppe zwischen sechs und zwanzig Minuten gespielt werden, die Pianisten im Solovortrag, die Streicher und Bläser jeweils als Ensemble. "Aufgeregt waren wir natürlich", sagt die 14-jährige Dorina Romann. Sie fühlte sich beim Vortrag allerdings von den Prüfern verunsichert. "In der Tat waren die Jurys diesmal sehr streng", bestätigt die Schulleiterin. Anders als bei anderen Wettbewerben werden die Teilnehmer nicht alle von derselben Jury bewertet, sondern je nach Instrument. Wichtiger noch als diese Beurteilung waren jedoch die anschließenden Beratungsgespräche mit jedem Einzelnen.

Und nicht zuletzt bietet sich den Schülern beim Landeswettbewerb die Möglichkeit, anspruchsvolle Literatur kennenzulernen und mit anderen Teilnehmern auszutauschen. "Ich fand es beeindruckend, die anderen spielen zu hören", sagt Sebastian Sörgel, der schon mehrmals zum Landeswettbewerb delegiert wurde.