Stendal (nk). Seit Montag unübersehbar und ein Bild, an das man sich für einige Zeit wird gewöhnen müssen: Die Bruchstraße ist gesperrt und nur eingeschränkt befahrbar. Das bringt auch Veränderungen für die Priesterstraße mit sich.

Hintergrund: Die Bruchstraße wird grundhaft ausgebaut, und im Zuge dessen werden Ver- und Entsorgungsleitungen erneuert. Mit Kosten von einer Million Euro wird dieses Vorhaben eines der größten städtischen Straßenbauprojekte dieses Jahres sein. Wie die Stadtverwaltung mitteilt, werden die Bauarbeiten "mehrere Monate" dauern. Im Zuge der Sanierung soll dann auch der umstrittene Bushalt in der Bruchstraße installiert werden.

Zum öffentlichen, sogenannten "Ramelow-Parkplatz" gelangt man vorerst auf gewohntem Wege über die Bruchstraße. Wenn die Archäologen ihre Arbeit im Bereich des Winckelmannplatzes beendet haben, gelangt man zum Parkplatz über eine Baustraße entlang des Winckelmannplatzes.

Die Abfahrt vom Parkplatz erfolgt ebenfalls vorerst über die Bruchstraße, später über eine Baustraße in Richtung Uppstall. Letztere Baustraße darf dann in beiden Fahrtrichtungen befahren werden.

Voraussichtlich ab 26. April, also dem Dienstag nach Ostern muss dann auch die Zufahrt zur Neustraße vollgesperrt werden. Hier wird für die Sperrzeit die Einbahnstraßenregelung aufgehoben. Das Parken wird dann in der Neustraße nicht mehr möglich sein.

Im Zusammenhang mit den Bauarbeiten in der Bruchstraße ist in der Priesterstraße für die Dauer der Arbeiten die Einbahnstraße gedreht, damit die Innenstadt aus dieser Richtung erreichbar bleibt. Die Zufahrt ist also seit dieser Woche wieder vom Ostwall aus möglich.

"Die Hansestadt Stendal bittet die Bürgerinnen und Bürger und die Gäste unserer Hansestadt um Verständnis", heißt es aus der Stadtverwaltung. Fragen rund um dieses Thema beantwortet das zuständige Amt der Stadt Stendal, erreichbar unter Telefon (03931) 651574.