Stendal. Ob sie am Ende Neu-Stendal oder Altmark-City heißt oder gar nicht getauft wird - das wird sich am Donnerstag herausstellen. Bis dahin nämlich wird die Stadt aus 30000 Legosteinen, die seit gestern in der Gagarinschule in Stendal entsteht, fertig sein.

Rund 40 Kinder zwischen acht und zwölf Jahren aus ganz Stendal und vom Kinderheim Tangermünde sind dem Ferienangebot des Kidsclubs im Verein Lebendige Steine gefolgt und bauen bis einschließlich Donnerstag eine Stadt: Stein auf Stein, auf einer Grundfläche von elf mal knapp zwei Metern. Auf dieser Grundplatte, die im oberen Flur der Grundschule steht, lassen die Kinder in dieser Woche ihre architektonische Phantasie spielen. Die Eckpunkte der städtischen Infrastruktur sind im Grundriss vorgegeben: die Kirche, das Hotel, das Stadttor, der Flughafen, das Schwimmbad, die Tankstelle und das Fußballstadion.

Platz für Traumhäuser

"Doch in welcher Form sie konkret gebaut werden, bleibt den Kindern überlassen", sagt Samuel Kloft, der den Kidsclub und den Jugendclub Eckstein leitet. "Außerdem ist viel Platz für die Traumhäuser der Kinder." Als Anregung hängen an den Wänden Fotos von Stendals wichtigsten Bauten wie Dom, Marienkirche, Rathaus oder Uenglinger Tor.

Damit den kleinen Baumeistern an ihrem Sechs-Stunden-Tag - täglich von 9.30 bis 15.30 Uhr - nicht die Kräfte schwinden und die Lust vergeht, haben sich die Organisatoren um Samuel Kloft ein Pausenprogramm ausgedacht. Wettspiele, Geschichten über Ostern und Lieder sollen für Entspannung sorgen.

Am Donnerstag, 21. April, um 13.30 Uhr wird die nagelneue Lego-Stadt eingeweiht. Dazu sind dann auch Eltern, Großeltern, Freunde und andere Neugierige in die Gagarinschule eingeladen.