In der Hansestadt werden zur Volkszählung 4000 Personen befragt. So viele Fragebögen kommen unter die Leute, überreicht von 40 Interviewern. Dazu befragte Volksstimme-Redakteur Frank Eckert die Leiterin der Stendaler Erhebungsstelle, Carola Nehls.

Volksstimme: Bin ich verpflichtet, jeden reinzulassen?

Carola Nehls: Nein. Man kann sich auch auf dem Hausflur befragen lassen, da sollte kein Fremder dabeistehen. Es kommt auch keiner unangemeldet. Der Bogen kann von jedem selbst ausgefüllt und an die Erhebungsstelle unter Postfach 101333 in 39553 Stendal zurückgeschickt oder bei uns, Markt 14/15, in Zimmer 111 abgegeben werden.

Volksstimme: Muss ich eine Briefmarke auf den Antwortumschlag kleben?

Carola Nehls: Generell ja.

Volksstimme: Wer kann älteren Menschen beim Ausfüllen helfen?

Carola Nehls: Jedes Familienmitglied, das volljährig ist, darf helfen oder ganz den Fragebogen für denjenigen ausfüllen. Einzige Bedingung: Derjenige muss volljährig sein.

Volksstimme: Für Gebäude- und Wohnungseigentümer gibt es eine extra Befragung.

Carola Nehls: Ja. Sie bekommen einen Fragebogen des Statistischen Landesamtes Halle zugeschickt, der dann nach Bamberg zurückgesendet werden muss. Bei dieser Befragung werden ohne Ausnahme alle Besitzer befragt.

Volksstimme: Wie viele Interviewer sind für die Erhebungsstelle Stendal unterwegs?

Carola Nehls: In Stendal, Bismark, Tangermünde, Tangerhütte und im Elbe-Havelland werden etwa 9000 Personen von zirka 100 bis 120 Interviewern befragt.