Die Klädener Feuerwehr war am Sonnabend anlässlich ihres 100-jährigen Bestehens Ausrichter des ersten Stadtfeuerwehr-Ausscheides der Einheitsgemeinde Bismark. Die Sieger kamen aus Schorstedt (Männer), Badingen (Frauen) und Schinne (Nachwuchs).

Kläden. "Gleich im ersten Lauf hat alles geflutscht", freute sich Schorstedts Wehrleiter André Kersten über die 23,56 Sekunden im ersten Durchgang. Die Bestzeit sollte bis zum Wettkampfende Bestand haben und bedeutete für die Schorstedter die Wiederholung des Vorjahreserfolges. Zum zweiten Mal gewannen sie den Ausscheid der Einheitsgemeinde Bismark, zum ersten Mal den Stadtfeuerwehr-Ausscheid, wie er seit diesem Jahr bezeichnet wird. "Gewinnen wir nächstes Jahr noch einmal, können wir den Wanderpokal mit nach Hause nehmen", frohlockte Kersten.

Von den 33 Ortswehren der Einheitsgemeinde beteiligten sich 15 mit insgesamt 20 Mannschaften am Stadtfeuerwehr-Ausscheid im Klädener Parkstadion. Die Badinger Wehr stellte gleich drei Teams und holte sich bei den Frauen als einziger Starter den Wanderpokal. Beim Nachwuchs setzten sich die Schinner Jugendlichen durch.

Die Badinger Frauen sowie die ersten vier Mannschaften des Stadtfeuerwehrausscheides (Schorstedt, Garlipp, Kläden und Schinne) haben sich für den Kreisfeuerwehrausscheid qualifiziert. Der findet in diesem Jahr in der Einheitsgemeinde Bismark statt. Am 18. Juni ist die Garlipper Feuerwehr Gastgeber für die Besten aus dem Landkreis.

Für einen reibungslosen und ordnungsgemäßen Ablauf der Wettkämpfe sorgte Hauptkampfrichter Joachim Holtz mit seinen vier Zeitnehmern und drei Schiedsrichtern "an der Platte". "Wir haben heute auch zwei junge Leute aus Bismark dabei, die von uns als Schiedsrichter eingearbeitet werden", verwies Holtz darauf, dass auch an dieser Stelle Nachwuchsarbeit geleistet wird. Nach dem Abschluss der Wettkämpfe führte ein imposanter Umzug vom Parkstadion durch die Ortschaft zum Gerätehaus. Hier erfolgten die Auswertung und Siegerehrung des Stadtfeuerwehr-Ausscheides.

Nach dem Mittag hatte die Klädener Feuerwehr um ihren Leiter Frank Seeler anlässlich des 100-jährigen Bestehens der Wehr zu einem Tag der offenen Tür geladen. Neben einer Technikschau unter Beteiligung der Stendaler Feuerwehr, Spielen der Kinder- und Jugendfeuerwehren der Einheitsgemeinde, Bastelangeboten sowie Kaffee und Kuchen wurde auch ein Wettstreit mit historischen Handdruckspritzen ausgetragen. Bemerkenswert war hier unter anderem der Auftritt der Büster Wehr, die mit einem Pferdegespann antrat. Den Sieg holten sich die Kameraden aus Grünenwulsch/Bülitz.

   

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