Bauen, kaufen, sanieren, modernisieren – am Wochenende drehte sich in der Bürgerparkhalle an der Schillerstraße alles rund um die Immobilie. Die Fachmesse fand zum 15. Mal statt und zog nicht nur die Aussteller, sondern auch die Besucher zahlreich an.

Stendal. Ein kleines Jubiläum war die Immo 2011 aus Sicht von Organisatorin Angela Ludwig. Seit 15 Jahren kommen auf der Fachschau Branchenvertreter aus den Bereichen Bauen und Modernisieren im weitesten Sinne zusammen. "Nicht nur aus Sachsen-Anhalt, auch aus benachbarten Bundesländern kommen die Aussteller", sagte Angela Ludwig zur Eröffnung. "Besonders freut mich, dass einige Firmen seit Anfang an dabei sind." Rund 50 Aussteller haben sich am Wochenende in der Bürgerparkhalle präsentiert und bei mehr als 1000 Besuchern Interesse geweckt.

Ganz und gar nicht auf Zuhausebleiben und Häuslebauen eingestellt waren die Kinder des KTSC "Treuer Husar", die die Messe stimmungsvoll eröffneten. Mit einem Medley aus Udo Jürgens‘ Musical "Ich war noch niemals in New York" nahmen sie die Besucher am Vormittag mit auf eine lustig-bunte ereignisreiche Reise über den großen Teich.

Zurück zum kleinen Teich ging es im Anschluss für alle, die sich ein Badeidyll am eigenen Heim schaffen wollen. Denn erstmals war auf der Immo-Messe auch ein Unternehmen vertreten, das sich mit Wasser-, Pumpen- und Pooltechnik auskennt. Ansonsten reichte die Palette der Gesprächspartner wieder wie gewohnt von Experten in Sachen Finanzierung und Energiesparberatung über Fachleute aus den Bereichen Umbau und Sanierung bis zum Landeskriminalamt und der Polizei, die Fragen zur Sicherheit des Eigenheims beantworteten. Stark vertreten sind seit einigen Jahren auch die Branchen der erneuerbaren Energien, die vor allem für Solartechnik werben.

Erste Messe im Theater-Saal

"Die Aussteller waren sehr zufrieden, und die Besucher hat nach meinem Eindruck das thematische Rundum- Paket überzeugt", resümierte Angela Ludwig gestern nach der Zwei-Tages-Messe. Einige Aussteller, auch solche, die zum ersten Mal dabei waren, hätten sich sogar schon Standplätze fürs nächste Jahr reserviert.

An die Anfänge der Immo-Messe erinnerte übrigens eine Schautafel mit Zeitungsartikeln aus vergangenen Jahren. Darunter auch ein Beitrag von der ersten Messe – damals noch von städtischer Seite aus veranstaltet – im Großen Haus des Theaters der Altmark. Schon da zeichnete sich offenbar die Erfolgsspur ab, auf der sich die Fachschau bis heute bewegt. So war zu lesen: "Das Liegenschaftsamt musste Eintrittskarten nachdrucken, da die vorbereiteten 500 nicht ausreichten."

   

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