Donnernde Salutschüsse kündeten am Sonnabend von der Einweihung des Treffenfeld-Gedenksteines in Klinke. Der Generalmajor selbst weihte den Erinnerungsstein ein.

Klinke. "Als ich ein kleiner Junge war, hat mir mein Vater viel von Treffenfeld erzählt", erinnerte sich Stephan Köppe am Sonnabend zur Einweihung des Treffenfeld-Gedenksteins auf dem Klinker Dorfplatz. Köppe war es, der als Klinker und Ratsmitglied vor vier Jahren die Idee zu einem Gedenkstein hatte: für ein Stück Erinnerung in dem Ort, in dem Joachim Hennigs von Treffenfeld als Bauernsohn geboren wurde und von wo er auszog, um als Generalmajor Geschichte zu schreiben. "Jeder Ort benötigt eine Identifikationsfigur", so Stephan Köppe. "Wobei wir uns auch ein wenig im Schein der Könnigder sonnen wollen", schob Köppe mit Blick auf den landesweit aktiven und bekannten Treffenfeldverein aus der Nachbarschaft mit einem Augenzwinkern nach.

Zur Einweihung ritt Treffenfeld mit seiner Reiterschar in Klinke ein. Zuvor hatte eine Abordnung auf dem mit Schaulustigen gefüllten Dorfplatz mit einem dreifachen Salut auf das Ereignis in dem 74-Seelen-Ort aufmerksam gemacht. Treffenfeld (Michael Raue) wandte sich zur Einweihung an das umstehende Volk. Mit einem gefüllten Glas Sekt, das der Generalmajor gegen die drei in Beton gefassten Feldsteine warf, weihte er den Gedenkstein ein. Stephan Köppe zertrennte eine um den Treffenfeldstein gelegte rote Schärpe. Danach wurde die Einweihung ausgelassen rund um den Dorfplatz gefeiert.

Die Kinder zeigten am Sonnabend wenig Ehrfurcht vor dem Treffenfeld-Gedenkstein. Sie erkletterten das geweihte Monument und nahmen es so in Besitz. Auch ein schöner Beweis für die Identifikation mit der Klinker Geschichte.

Mit einem Gottesdienst begann am Sonnabend das Einweihungszeremoniell. Ein Programm des Badinger Kindergartens sowie das Maifeuer und ein Tanzvergnügen hinein in den Wonnemonat rundeten das Programm ab, das die Kirchgemeinde Klinke, der Förderverein der Klinker Feuerwehr, der Ortschaftsrat von Badingen sowie der Heimatverein "Hennigs von Treffenfeld" Könnigde auf die Beine gestellt hatten.

   

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