Vom 13. August bis 3. Oktober findet die 13. Auflage der Meßdorfer Musikfesttage in der romanischen Dorfkirche statt. Zwei der sechs Konzerte bestreiten Ensembles aus Skandinavien, die erstmals in Sachsen-Anhalt zu er- leben sind.

Meßdorf. Unter dem Leitmotiv "Jetzt schlägt’s dreizehn" gehen die Meßdorfer Musikfesttage am 13. August in ihre 13. Saison. Gestern stellten Pfarrer Norbert Lazay und Ortsbürgermeister Uwe Lenz das diesjährige Konzertprogramm vor. Ab heute können die Eintrittskarten erstanden werden.

Keine Eintrittskarte benötigt für die anstehende Konzert-reihe der Späninger Gerhard Dietrich. Er hat für die neue Gestaltung des Faltblattes gesorgt und erhielt gestern dafür aus den Händen der beiden Protagonisten eine Generalkarte, mit der er und seine Lebensgefährtin alle sechs Konzerte besuchen können. "Es hat sich ein nettes Verhältnis zu den beiden Initiatoren, zu der Kirche und zu Meßdorf entwickelt", erklärte Hobby-Maler Dietrich. "Die Gestaltung des Flyers habe ich deshalb auch sehr gern übernommen."

Das letztjährige Motto der Meßdorfer Musikfesttage "Das Dutzend ist voll" hätte zu Nachfragen geführt, ob die Konzertreihe nun mit der zwölften Auflage abgeschlossen sei. Ganz im Gegenteil, so Norbert Lazay und Uwe Lenz. Jetzt folgen die nächsten zwölf Festtage.

"Wir wollen auch 2011 in der Qualität unserer Konzerte nicht nachlassen", stellte gestern Pfarrer Lazay fest. Es werden wieder Konzerte angeboten, die es in der Art nördlich von Magdeburg 2011 nur in Meßdorf zu erleben gibt. Wie zum Beispiel der Auftritt des Bläserquintettes "Carion" aus Dänemark zur diesjährigen Eröffnung der Festtage. "Als ich die Musik das erste Mal auflegte, habe ich atemlos zugehört", erklärte Norbert Lazay. Da- neben versprach er mit Blick auf eine aufregende, optische Performance für den 13. August ein 3D-Konzert. Im nächsten Jahr könne man das junge Spitzenensemble nicht mehr bezahlen. "Carion" tritt, bevor es nach Meßdorf kommt, in Kopenhagen auf und reist dann weiter nach Oberstdorf.

Neben dem Eröffnungskonzert gehört auch das Sonderkonzert am 10. September zum diesjährigen Altmärkischen Musikfest. Mit dem Norweger Per Arne Glorvigen wird einer der weltbesten Bandoneon-Spieler in der Meßdorfer Kirche gastieren. "Er ist bereits in der ganzen Welt aufgetreten", erklärte Norbert Lazay. "Nur eben noch nicht in Meßdorf." Sowohl das Bläserquintett "Carion" als auch das Glorvigen-Trio sind erstmals in Sachsen-Anhalt zu erleben.

www.messdorfer-musikfesttage.de