Mit einem vielfältigen Angebot von Folk über Rock und Pop bis zur Partymusik lockte die Stendaler Kneipennacht nun schon zum 13. Mal Musik- und Partyfans in die alte Hansestadt.

Stendal. Der Wettergott meinte es gut, zur 23. Stendaler Kneipennacht. Kein Regentröpfchen störte die entspannte Stimmung auf den Straßen der Hansestadt. Am Sonnabend waren wieder zahlreiche Kneipennachtfans auf den Beinen, um dem vielfältigen Musikangebot in den zwölf teilnehmenden Bars und Kneipen zu lauschen.

Doch diese Kneipennacht stand besonders im Zeichen der Lokalmatadoren " Big Daddy ". Die Band feierte am Sonnabend 10-jähriges Bestehen und hatte sich für ihre Geburtstagsparty das Tanzcentrum an der Fabrikstraße ausgesucht : Die " Big Daddy " -Geburtstagsparty

stieg im Raw-Saal.

Im Jahr 2000 gründete sich die Band durch Rainer Budach ( Schlagzeug ) und Thomas Flint ( Bass / Vocals ). Noch im selben Jahr kamen Jerome Pech ( Keys ) und Axel Kleefeldt ( Gitarre / Vocals ) hinzu. Wechselnde Besetzungen im Gesang und an der Sologitarre folgten im Laufe der Jahre. Seit 2006 sorgt Remo Mauer gesanglich für frischen Wind. Und 2007 kam Frank Kroll als Sologitarrist dazu.

In dieser Konstellation standen die Stimmungsmacher am Sonnabend auf der Bühne. Im Hintergrund konnten sich die Fans in einer kleinen Tanzpause über eine Videoleinwand Fotos der Bandgeschichte ansehen. Viele treue Fans waren in den Raw-Kultursaal gekommen. So wie Ramona Stollberg und Katrin Meier aus Tangermünde. " Die Jungs machen einfach peppige Musik. Da kann man gar nicht ruhig sitzen bleiben ", sagte Ramona. Katrin stimmte dem zu und ergänzte : " Schon seit vielen Jahren sind wir Fans. Wenn die Möglichkeit besteht, sind wir bei jedem Konzert dabei. "

Eins ist sicher, das Anfeuern der Fans hat " Big Daddy " drauf. Von Jung bis Alt sangen alle mit, tanzten und lagen sich bei den Stimmungsliedern wie " Summer of 69 " in den Armen.

Doch auch auf den Stendaler Straßen war mächtig was los. Um den Besuchern den Weg von Bar zu Bar so unterhaltsam wie möglich zu gestalten, spielten in der Altstadt die " Altmark Dixieländer ". So blieben viele eine Weile in den Gassen und Straßen und lauschten mitten im Getümmel dem Gesang und den Klängen der verschiedenen Instrumente.

Viele verschiedene Instrumente konnten auch die Gäste in der Kneipe " Zur Grünen Laterne " hören. Klarinette, Saxophon und Keyboard wurden dort abwechselnd gespielt. In der ältesten Kneipe Stendals war kaum noch ein Platz frei. Die " Night Hawk Jazz Band " überraschte mit mitreißendem Jazz und Swing. Kaum einer, der da nicht mitwippte oder die Füße still halten konnte.

So war es keine Überraschung, dass auch in diesem Jahr die Hansestädter und Freunde der Kneipennacht bis in die Morgenstunden durch die Straßen und Bars tingelten.