Klaus Schmotz ( Oberbürgermeister Stendal, CDU ) : " Es ist positiv, dass ein so großes Interesse an einem finanzpolitischen Dialog bestand. Und positiv ist auch, dass die beiden Minister Jens Bullerjahn und Karl-Heinz Daehre Klartext geredet haben. Schade ist, dass es keine verbindlichen Aussagen zum Bestand von Landesinstitutionen in den nächsten fünf bis zehn Jahren gegeben hat. Positiv ist aber für Stendal, dass es an der Fachhochschule ein Zentrum für frühkindliche Bildung geben wird, dass ein nördlicher Bahnhaltepunkt an der Fachhochschule entsteht, und gut waren die klaren Worte zur A 14, darauf hat die Mehrheit gewartet. "

Jörg Hellmuth ( Landrat Landkreis Stendal, CDU ) : " Es gab interessante Vorträge und Zahlen. Die Situation der Altmark

konnte dargestellt werden. Die vorgestellten Konzepte und das Leitbild brauchen weiter Unterstützung. Wichtig ist auch, dass beide Minister nach Magdeburg mitnehmen, dass bei dem Finanzausgleichsgesetz Handlungsbedarf besteht. "

Nico Schulz ( Landtagsabgeordneter aus Osterburg, CDU ) : " Ich bin zufrieden, muss das Ganze aber erst einmal sacken lassen. "

Ralf Bergmann ( Landtagsabgeordneter aus Hohenberg-Krusemark, SPD ) : " Es ist ungefähr so gelaufen, wie ich es mir gedacht hatte. Gut war es, dass auch nichtstaatliche Organisationen zu Wort gekommen sind. Substanztragend waren die Ausführungen zur Fachhochschule. Jetzt ist es wichtig, dass der Dialog weitergeführt wird. "

Lutz Franke ( Landtagsabgeordneter aus Holzhausen, FDP ) : " Es hat sich bestätigt, was ich vor der Konferenz gesagt habe. Die Erwartungen der Region haben sich nicht erfüllt. Neben bekannten Statistiken und Reden brachte die Altmark-Konferenz leider keine neuen Erkenntnisse, wie den Problemen der Altmark begegnet werden soll. "

Katrin Kunert ( Bundestagsabgeordnete aus Stendal, Linke ) : " Ich hatte gedämpfte Erwartungen an diese Konferenz. Das Klima war vernünftig.

Entscheidend ist jetzt, dass sich was bewegt. Finanzminister Bullerjahn werde ich nach Berlin zu unserer Fraktion einladen, damit er sieht und hört, dass die Finanznot der Kommunen nicht hausgemacht, sondern das Ergebnis enger finanzpolitischer Spielräume ist. Das Land Sachsen-Anhalt muss sich da auf Bundesebene mehr einbringen. "

Dirk Löschner ( Intendant Theater der Altmark ) : " Gut, dass so etwas stattgefunden hat. Klar ist auch, dass das nur ein Auftakt für weitere Foren dieser Art sein kann. Und gut ist, dass der Finanzminister sich klar für das Theater ausgesprochen hat. Auch unter der Maßgabe, dass die Region das so will. Und ich wünsche mir, dass der Altmarkkreis das Theater auch so sieht und weiter Lust hat, sich zu beteiligen. "