Stendal. Bereits im März diesen Jahres besuchte eine Delegation der Hochschule Magdeburg-Stendal die Polytechnische Universität in Tianjin/China. Nun sind Vertreter der chinesischen Hochschule zu einem Gegenbesuch in Sachsen-Anhalt. Der Dekan des Bereiches Wirtschaft, Prof. Dr. Fritz-René Grabau, konnte seine Gäste aus Fernost am Montag in Stendal begrüßen.

Dass Auslandserfahrungen aus der heutigen Arbeitswelt kaum mehr wegzudenken sind, ist allgemein bekannt. Gerade junge Menschen sollten während ihrer Schul- und Ausbildungszeit die Chance ergreifen, im Ausland zu lernen und zu arbeiten. So ist es für Fachhochschulen und Universitäten von besonderer Bedeutung, ein globales Netzwerk an Partnerschulen aufzubauen, um damit den Studenten eine vielseitige, internationale Ausbildung zukommen zu lassen.

Die Hochschule Magdeburg-Stendal unterhält bereits zahlreiche internationale Beziehungen. Hierzu zählen vor allem amerikanische Universitäten, aber auch Bildungseinrichtungen in Russland, Südafrika und Peru.

Seit Sommer vergangenen Jahres stehen die Vertreter der Hochschule mit denen der Polytechnischen Universität Tianjin in Verbindung. Im März 2010 besuchte eine Gruppe aus Sachsen-Anhalt die chinesischen Kollegen. Nun freute sich Prof. Dr. Grabau, Dekan am Standort Stendal, über einen rasch erfolgten Gegenbesuch.

Die chinesische Delegation, bestehend aus Prof. Dr. Jiang Yaming, Prof. Qin Ruiqi, Song Erqi und Li Jiansheng, informierte sich über die Lern- und Wohngegebenheiten an der Hochschule – in weiteren Gesprächen soll dann über eine Kooperation der beiden Hochschulen entschieden werden.

Neben Stendal und Magdeburg besuchen die Asiaten auf ihrer Reise auch Berlin, Frankfurt/Oder und Köln.

Der Polytechnischen Universität Tianjin sind 14 Hochschulen angeschlossen, die etwa 25 000 Studenten und 2500 Dozenten, Tutoren und Mitarbeiter aufweisen. Tianjin selbst ist eine bedeutende Hafenstadt mit zwölf Millionen Einwohnern und liegt südöstlich der Hauptstadt Peking.