Uchtspringe ( ssi ). Zwei Züge der Kreisfeuerwehrbereitschaft probten am Sonnabendvormittag den Ernstfall. Simuliert wurde ein Waldbrand mit mehreren Herden, eine Feuerwalze drängte auf das Forensische Institut. Die beiden Wehren aus Uchtspringe und Staats bekämen den Brand nicht allein unter Kontrolle, deswegen sollen die beiden Züge helfen, eine Riegelstellung aufzubauen.

Die Übung erfolgte unter der Leitung von Ortswehrleiter Markus Schober. Er delegierte die rund 70 Mann starke Truppe und koordinierte den Einsatz der Fahrzeuge. " Bei einem echten Brand wäre das genauso ", sagte Schober im nachhinein. Der Wehrleiter des Ortes würde die Leitung übernehmen, anderenfalls könne der Abschnittsleiter an seine Stelle treten. " In meinem Fall macht das aber keinen Unterschied, ich bin beides in einer Person ", sagte er lächelnd. Wichtig sei, dass das gemeinsame Zusammenspiel der Züge funktioniere. Schließlich sind Kameraden aus verschiedenen Wehren beteiligt. Am Sonnabend kamen Männer und Frauen aus Schönhausen, Fischbeck, Kamern, Lüderitz, Weißewarte, Kläden, Uchtspringe und Staats. Zudem waren Fahrzeuge des Landkreises anwesend.

" Es ist wirklich eher eine Ablauf- und Abstimmungsübung, die aber im Notfall entscheidend sein kann ", meinte auch Klaus Ortmann, Leiter der Kreisfeuerwehrbereitschaft. Schließlich sind die Kameraden ausgebildet und wissen, was zu tun ist. Allein die Hierarchie und die Befehlskette gelte es zu üben.

" Ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden ", sagte Ortmann weiter. " Alles hat fast reibungslos funktioniert. " Zudem sei auch erkennbar gewesen, dass die Kameraden allesamt einen ausgezeichneten Ausbildungsstand hätten.