Stendal ( ht ). " Die Altmark ist meine Heimat, sie liegt mir am Herzen. " Bei der Stendalerin Stefanie Michaelis ist das kein Lippenbekenntnis. Die 25-jährige gebürtige Osterburgerin studiert seit dem Jahr 2004 an der Universität in Kassel Stadt- und Regionalplanung. Die Fachrichtung kommt nicht von ungefähr. Ihr Vater ist Leiter des Kreis-Bauamtes in Stendal, das auch für die Regionalplanung zuständig ist. Für ihre Masterarbeit hat sich Stefanie Michaelis – seit März 2009 Diplomingenieurin – die Altmark als Thema erkoren. Der Titel der Arbeit lautet : " Zukunft Altmark – Einen regionalen Diskurs anstoßen ". In drei Szenarien untersucht die junge Altmärkerin auf wissenschaftlicher Basis, wie es um die Zukunft der Region bestellt sein könnte. Dazu gehört das Negativszenario, das skizzenhaft im nebenstehenden Beitrag dargestellt ist. Das zweite Szenario steht unter dem Titel " Modernisierung der Daseinsvorsorge " und das dritte heißt " Transformation der Altmark in Großkommunen ". In den kommenden drei Wochen wird Stefanie Michaelis in der Volksstimme auch diese beiden Perspektiven vorstellen.