Bis zum Sommer dieses Jahres soll das Ausstellungskonzept für die Bundesgartenschau 2015 erarbeitet werden. Darin werden die genauen Inhalte festgelegt und auch, wo es eintrittspflichtige Bereiche geben soll, berichtete Kämmerin Petra Jonschkowski den Bauausschussmitgliedern.

Havelberg. Der Dombereich wird ein wichtiger Bereich der Bundesgartenschau sein, die 2015 entlang der Havel von Dom zu Dom zwischen Brandenburg und Havelberg viele Besucher in die Region locken soll. Dass der Prälatenweg gestaltet werden soll und zum Beispiel die Domkurie und der alte Friedhof in das Konzept eingebunden werden sollen, wurde immer wieder gesagt. Das seien bisher aber alles Allgemeinplätze. Welche konkreten Anforderungen an die Ausstellungsflächen gestellt werden und was dabei zu beachten ist, das wird jetzt in dem Ausstellungskonzept erarbeitet, so Petra Jonschkowski. Vor einigen Tagen weilte für Absprachen der für die Ausstellungen Verantwortliche der Deutschen Bundesgartenschau Gesellschaft in der Hansestadt, berichtete die Kämmerin den Bauausschussmitgliedern. Bis zum Sommer soll das Konzept stehen.

Vom Prälatenweg bis zum Klostergarten ist die Gestaltung der Flächen vorgesehen. Darin einbezogen werden alle Parkanlagen am Camps und die terrassenförmige Bepflanzung. Hangbepflanzungen am Bischofsberg und an der Fleete sind angedacht und auf dem alten Domfriedhof die Grabgestaltung.

Bis 2013 muss die Stadt mit ihren Investitionen in die Infrastruktur fertig sein – zum Beispiel mit dem beabsichtigten Straßenbau im Dombereich –, weil dann die Bepflanzung auf den Ausstellungsflächen beginnen muss. Die Havelberger werden schon jetzt um Verständnis gebeten, dass bereits anderthalb Jahre vor der Eröffnung die eintrittspflichtigen Bereiche abgesperrt werden müssen, damit sich die

Pflanzen gut entwickeln können.

Welche Bereiche genau eintrittspflichtig werden, stehe noch nicht fest. " Das können wir im Sommer genau sagen ", antwortete die Kämmerin und Bauamtsleiterin auf die Frage von Stadtrat Volker Kanzler. Jeder Bürger und jede Institution sollen aber an ihr Haus herankommen. Dom, Museum, Polizei und Gewerbebetriebe werden nicht im eintrittspflichtigen Bereich der Buga liegen.

Der Zweckverband der Buga GmbH der fünf an der Gartenschau beteiligten Kommunen Havelberg, Rhinow, Rathenow, Premnitz und Brandenburg wird ein Tourismuskonzept erarbeiten, berichtete Petra Jonschkowski weiter zum aktuellen Vorbereitungsstand der Buga.

Die Kommunen wollen sich nicht nur 2015 gemeinsam vermarkten, sondern auch darüber hinaus als Tourismusregion Havelland. Der Blick richtet sich dabei auf die Nachhaltigkeit der einzelnen Projekte. Wasserwege, Havel- und weitere Radwege sowie Wanderwege sollen für die aktive Erholung genutzt werden, die bei Touristen und Einwohnern immer beliebter wird. Wichtig sei es hierbei, weitere Partner mit ins Boot zu holen.