Stendal ( ge ). Der Obermeister der Tischler-Innung der Stendaler Kreishandwerkerschaft heißt auch in den kommenden drei Jahren Bodo Moritz. Seit zehn Jahren steht der Stendaler Handwerksmeister an der Spitze seiner Zunft, die mit 40 Mitgliedern die größte Tischler-Innung in Sachsen-Anhalt ist. Eine starke Truppe, nicht nur zahlenmäßig, wie der alte und am vergangenen Freitag einstimmig wiedergewählte Obermeister Bodo Moritz hervorhebt. " Wir haben ein gutes Zusammengehörigkeitsgefühl. Das ist ein schönes Arbeiten. Die Unterstützung von Seiten der Kreishandwerkerschaft ist auch da. Da passt einfach alles zusammen. Und dann macht so eine Aufgabe auch Spaß. "

Dennoch wird diese Wahlperiode für Bodo Moritz die letzte sein. " Das sind noch mal drei Jahre. Dann bin ich 72 und dann ist ‘ s genug ", sagt er.

In diesen drei Jahren werden ihm vier Vorstandsmitglieder zur Seite stehen, die quasi aus allen vier Himmelsrichtungen des Landkreises kommen. Kein Zufall, wie Bernhard Bauer, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft, sagt. Man habe bei der Aufstellung der Kandidaten schon ein bisschen darauf geachtet, dass sie aus allen Ecken des Kreises kommen.

Zum stellvertretenden Obermeister wurde Wolfgang Berndt aus Tangermünde gewählt. Er ist wie auch Udo Liermann aus Wust neu im Vorstand. Weitere Vorstandsmitglieder sind Volker Manecke aus Schinne und Burghard Schulze aus Seehausen.

Gewählt wurde während dieser Versammlung auch der Gesellenprüfungsausschuss, in dem nun als Arbeitgebervertreter Raik Lücke aus Grobleben und Matthias Voigt aus Stapel sowie als Arbeitnehmervertreter Michael Riedel aus Stendal und Joachim Müller aus Bretsch mitarbeiten. Mit einem herzlichen Dankeschön und einem Ehrengeschenk wurde Manfred Meyer aus Stendal aus dem Gesellenprüfungsausschuss verabschiedet – nach 42 Jahren, in denen er dieses Ehrenamt ausgefüllt hat und von denen er viele Jahre den Gesellenprüfungsausschuss auch leitete.