Stendal. Das Rolandfest am ersten Juni-Wochenende bleibt auch in diesem Jahr komplett eintrittsfrei. Das versprach Organisator Michael Standke von der Stendal-Information gestern. Ein Grund dafür ist der neue Sponsorenvertrag mit der Stendaler Volksbank, der gestern im Rathaus von Oberbürgermeister Klaus Schmotz und den Volksbank-Vorständen Andreas Lepel und Ingo Freidel unterschrieben wurde.

Das genossenschaftliche Geldinstitut unterstützt das Rolandfest für drei Jahre mit jeweils 10 000 Euro, beginnend in diesem Jahr. " Damit übernimmt die Bank den Part des Hauptsponsors ", sagte Schmotz. Mit dieser Hilfe falle es der Stadt leichter, für die Bürger wieder ein schönes Fest auf die Beine zu stellen. Trotzdem werde die Stadt ihren Zuschuss von jährlich 50 000 Euro beibehalten. Insgesamt, so rechnete Michael Standke auf Nachfrage der Volksstimme, verursache ein Rolandfest im Durchschnitt Kosten in Höhe von etwa 130 000 Euro. Standke : " Wir brauchen also nach wie vor viele Sponsoren. "

Neben der Geldspende beteiligt sich die Volksbank auch in anderer Form am Stendaler Stadtfest. " Wir fühlen uns mitverantwortlich für die Gestaltung der Werbeplakate und unterstützen das Bürgerfrühstück auf dem Marktplatz ", sagte Ingo Freidel.

Außerdem sei die Bank bei der Ausgestaltung des Birkenhagens als Sport- und Spielmeile dabei, in die auch der Hof der Volksbank einbezogen werde. " Wir überlegen noch, wie wir die Mittelalterthematik mit einbinden können ", ergänzte er. Denn : Wegen der Bauarbeiten am Winckelmannplatz muss der traditionelle Mittelaltermarkt des Rolandfestes in diesem Jahr ausfallen.

Termin des Festes ist das Wochenende 4. bis 6. Juni. Den Auftakt am Freitagabend gestalten die Coverbands " Atemlos " und " Roof Garden ". Welche weiteren Höhepunkte zu erwarten sind, will Michael Standke demnächst bekanntgeben. Aber Klaus Schmotz prophezeite für alle Stendaler ein schönes Fest. Mit Blick auf den Hauptsponsor äußerte er sich jedoch überzeugt, " dass auch dieser keinerlei Einfluss auf das Wetter " haben werde.