Stendal ( smo ). Der Frühling naht, und im Stendaler Tiergarten ist neues Leben erwacht. Die Mitarbeiter und Besucher freuen sich über zwölf wonnige Minischweinchen. Am 28. Januar kamen die ersten sieben zur Welt, am 31. Januar noch einmal fünf. " Sie wurden in tiefste Kälte hineingeboren und sind allein durch die Wärme ihrer Mütter so toll herangewachsen ", freut sich Tiergartenleiterin Anne-Katrin Schulze, dass trotz der tiefen Temperaturen der gesamte Nachwuchs überlebte. Bei den Zicklein gleich nebenan war das ein wenig anders. Ab dem 21. Februar hatten acht Mütter 14 Nachkommen entbunden, aber nicht alle überlebten. Die Mutter mit den meisten, die Vierlinge zur Welt gebracht hat, musste schließlich zwei davon hergeben, sie überlebten die Geburt nicht. Das dritte Zicklein zieht sie selbst auf und ein viertes ist von Pflegerin Kerstin Koniczek aufgenommen worden. Sie zieht ihr Klärchen, wie sie es nennt, mit der Flasche und der Milch der Mutter groß. Leben und Tod liegen oft nah beieinander : Nach 38 Jahren musste der Tiergarten Abschied von Mönchsgeierdame Frieda nehmen. Das 1972 aus Moskau gekommene Tier starb am 6. März.