Salzwedel ( ht ). Noch ist es bescheiden und vom Verfahren umständlich, und doch bezeichnete gestern Stendals Landrat Jörg Hellmuth, die Entwicklung des Regionalbudgets als eine " vom Sorgenkind zur kleinen Erfolgsgeschichte ". Wie auch bereits 2009 stehen den Kommunen für Investitionen zur Stärkung ihrer Wettbewerbsfähigkeit und dem Ausbau von Kooperationen 300 000 Euro bereit. Die Projektskizzen müssen bis zum 30. April beim Regionalverein Altmark, dessen Vorsitzender Hellmuth ist, eingereicht sein. Die Projekte müssen ein Mindestvolumen von 20 000 Euro haben. 20 Prozent Eigenanteil müssen die Kommunen oder kommunalen Zweckverbände bereitstellen, schilderte gestern ILE-Managerin Sibylle Paetow ( ILE steht für integrierte ländliche Entwicklung ) während der Mitgliederversammlung des Regionalvereines in Salzwedel.

Im vergangenen Jahr wurden nach einer durchaus umständlichen und zeitraubenden Prozedur Projekte wie eine Machbarkeitsstudie zur Entwicklung des IGZ Salzwedel zu einem Kompetenzzentrum für zeitgemäße Energienutzung oder für eine Machbarkeitsstudie für eine trimodale Umschlagsanlage ( Bahn, Straße, Wasserweg ) im Arneburger Hafen bewilligt. Weitere bewilligte Vorhaben haben die Verbesserung der Breitbandversorgung, das Außenmarketing für das Städtedreieck Stendal, Arneburg und Tangermünde oder eine Studie zur Bildung eines regionalen Zweckverbandes zur Versorgung der Altmark mit Biogas zum Ziel. Abgelehnt wurden hingegen das Vorhaben der Stadt Stendal zur Schaffung einer regionalen Bildungslandschaft und ein Energiekonzept für die Gemeinde Kuhfelde.