Stendal. Wirtschaftsstudenten aus Qingdao, einer Provinzhauptstadt im Norden Chinas, werden einen Teil ihrer Ausbildung künftig in Stendal absolvieren. Im Gegenzug wird es möglich sein, dass Dozenten der Stendaler Hochschule an der Technischen Universität Qingdao unterrichten. Das sind die Eckpunkte einer Kooperation beider Hochschulen, die gestern während des Besuchs einer Delegation unter Leitung von Prof. Liu Xuming von der Technischen Universität Qingdao in Stendal auf den Weg gebracht wurde. Zustande kam der Kontakt auf Wunsch der Chinesen, die bereits mit dem Fachbereich Bauwesen in Magdeburg kooperieren und das nun mit dem Fachbereich Wirtschaft von Dekan Prof. Dr. Fritz-René Grabau in Stendal tun möchten. " Die fachliche Nähe ist überragend ", wertete Grabau das erste Gespräch mit dem Dekan des Fachbereichs Management / Ökonomie der Universität Qingdao, Prof. Zhao Jinxian. Die Zusammenarbeit, die nach Abstimmung der Studieninhalte beider Hochschulfachbereiche bei einem Gegenbesuch Grabaus in Qingdao Anfang April besiegelt werden soll, ist auf Ebene des Masterstudiums geplant. Das ist einer von vier Abschlüssen, die den 26 000 Studierenden der Universität Qingdao ermöglicht werden.

Die ersten Studenten aus der chinesischen Universitätsstadt, da waren sich Prof. Grabau und Prof. Liu einig, könnten im Wintersemester in Stendal unterrichtet werden, so die Kooperationsvereinbarung zügig ausgearbeitet wird. In den ebenfalls geplanten Dozentenaustausch möchte Prof. Grabau gern Kollegen aus anderen Hochschulen Sachsen-Anhalts einbinden.