Die wichtige Kreuzung der Stadtseeallee mit der Carl-Hagenbeck- und der Adam-Ileborgh-Straße wird im April dieses Jahres für zwei Monate zur Baustelle. Vor allem die Ampelanlage und die Geh- und Radwege sollen erneuert werden. Verkehrseinschränkungen gibt es laut Tiefbauamt nur tageweise.

Diese Pläne stellte Tiefbauamtsleiter Rainer Burmeister am Mittwochabend dem Ausschuss für Stadtentwicklung vor. Und bei dieser Gelegenheit leistet die Stadt sich nicht nur eine neue Ampelanlage. Auch die Deckschicht der Fahrbahnen im Kreuzungsbereich wird abgefräst und neu aufgebracht.

2500 Quadratmeter Geh- und Radwege
Grundhaft neu gebaut – das heißt : mit etwa 50 Zentimeter tiefem Unterbau – werden die Geh- und Radwege. Insgesamt werden 2500 Quadratmeter Nebenanlagen neu gepflastert. Wie Burmeister sagte, soll die Einmündung in die Carl-Hagenbeck-Straße im Zuge dieser Arbeiten etwas ausgeweitet werden, um den großen Lieferfahrzeugen, die den Netto-Markt ansteuern, die Passage zu erleichtern. Auch neun neue Straßenlampen werden das künftige Bild der Kreuzung mit modernen Details prägen.

Das Tiefbauamt rechnet mit Kosten in Höhe von 290 000 Euro, finanziert über das Programm Stadtumbau Ost. Davon schlägt allein die neue Ampelanlage mit 95 000 Euro zu Buche. Nach Aussagen von Rainer Burmeister müsse die Stadt nach und nach alle älteren Signalanlagen auswechseln, da die Herstellerfirmen keine Ersatzteile mehr liefern könnten.

Ab April dieses Jahres soll auf der Kreuzung zwei Monate lang gebaut werden. Obwohl " unter laufendem Verkehr ", wie Burmeister informierte, werde es tageweise Einschränkungen mit Umleitungen geben.

Die Arbeiten stehen unter Zeitdruck. Anfang Mai beginnt der Weiterbau in der Röxer Straße, der wiederum mit einer Vollsperrung verbunden ist. Burmeister : " Dann muss die Stadtseeallee als Ausweichstrecke offen sein. "

Variante Kreisverkehr wurde verworfen

Für die verkehrsreiche Kreuzung in der Stadtseeallee sei auch die Variante Kreisverkehr erwogen worden, teilte Burmeister den Ausschussmitgliedern mit. Wegen des starken Fußgängerverkehrs habe man diese Überlegungen aber wieder verworfen.

Für das Wohngebiet Stadtsee markieren die Arbeiten in diesem Kreuzungsbereich einen Anfang. " Das ist der Auftakt zur Sanierung von Gehwegen im gesamten Stadtseegebiet ", kündigte der Tiefbauamtsleiter an.