Stendal ( ro ). Stendals Marktplatz war gestern Vormittag fest in Feuerwehrhand. Während Kameraden mit einem Spezialfahrzeug auf der Fahrbahn der nördlichen, der Kornmarktseite eine Ölspur beseitigten, bestieg Feuerwehrmann Uwe Schulz mitten auf dem Platz den Korb der Drehleiter. Bernd Torben, der die Hydraulik bediente, hievte ihn hoch hinauf zur Spitze des Weihnachtsbaums.

" Ach schade, kommt der schöne Baum schon weg ?", fragte eine Passantin die Feuerwehrmänner. Doch deren Mission war nicht die Beseitigung der festlichen Fichte. Gestern ging es lediglich um die Abnahme des Baumschmucks. " Der ist leicht brennbar ", begründete Stadtsprecherin Sybille Stegemann die Aktion. Deshalb sollte er vor der raketenschwangeren Silvesternacht vom Baum sein.

Wie in anderen Städten auch bleiben den Stendalern die beiden Lichterbäume auf dem Marktplatz und dem Sperlingsberg über den Jahreswechsel erhalten. Lediglich die beiden Bäume vor dem Uppstall-Kaufhaus und am Alten Dorf werden abgebaut, weil sie sehr nahe an Gebäuden stehen.

Der stattlichste der vier städtischen Stendaler Weihnachtsbäume ist die 16 Meter hohe Fichte auf dem Marktplatz. Bis dahin im Vorgarten von Familie Ziemendorf in Grieben wachsend, wurde die Fichte am 24. November ins Zentrum der Hansestadt gefahren und aufgestellt.