Von Doreen Schulze

Nahrstedt. Zu einem weiteren Treffen kamen am Mittwoch die Waldfüchse der Kindertagesstätte Nahrstedt zusammen. Wegen des nasskalten Wetters gingen sie erstmals nicht in die Natur. Auch wenn sie in der Einrichtung blieben, erfuhren sie doch wieder Wissenswertes über die heimische Tier- und Pflanzenwelt.

Zunächst erhielt jeder Teilnehmer seinen Stempel und die Waldfuchs-Kappen. Danach schauten sich die Kinder ihre kleine Baumschule an. Revierförsterin Christel Wöstenberg, die durch das Projekt führt, brachte die kleinen Bäumchen in ihren Töpfen mit. Inwieweit sich Kiefer, Ahorn, Birke und Lärche in den vergangenen vier Wochen entwickelt haben, zeichneten die Waldfüchse auf.

Bäume des Waldes blieb Thema des Tages. Damit es den Kindern leicht fällt, Bäume samt Blätter und Früchte zu bestimmen, fertigten sie eine Baumuhr an. Auf einen Blick ist so der passende Baum zur Frucht zu finden. Anschließend lauschten die Mädchen und Jungen Tonaufnahmen von Waldtieren. Die Kinder erkannten Fuchs, Hirsch, Waldkauz, Specht, Kucken, aber auch das Sägen im Wald und so weiter.

Das Projekt Waldfüchse ist eine Aktion der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald. Es soll Vorschulkindern die Möglichkeit bieten, durch Waldexpeditionen die Vielfalt der Flora und Fauna zu erfahren und helfen, das Interesse am Unterwegs sein in der Natur und das Spannende am Beobachten der Umgebung wieder neu zu entdecken. Die Kita " Sonnenschein " aus Nahrstedt beteiligt sich bereits zum zweiten Mal daran. Zum Abschluss des Projekts erhält jedes teilnehmende Kind seinen eigenen Waldfuchspass.