Stendal. Gerhard Schöne kam am 20. Dezember mit Band ( Klavier, Akkordeon / Flöte und Schlagzeug ) und Erzählerin zum Gastspiel nach Stendal. Im Mittelpunkt seiner Bühnenschau stand die Weihnachtsgeschichte, mit Hilfe von projizierten Holzschnitten verdeutlicht. Dazu kamen von Fall zu Fall Lieder aus der Feder Schönes und internationale Weihnachtslieder.

Nach der Verkündigung durch den Engel, dass Maria den Gottessohn gebären wird, besang Gerhard Schöne, begleitet von seiner Band : " Lass es ein !" Es folgte ein polnisches Wiegenlied der Maria. " Schaut, dieser Stern zeigt, Jesus ist geboren ", heißt es in der Weihnachtsgeschichte weiter, und ein katalonisches Weihnachtslied brachte dieses Ereignis mit Pauken zur Kenntnis. Die Kinder " paukten " durch Trampeln kräftig mit.

Gleich danach mussten sie raten, aus welchem Land die Akkordeonmusik stammt. Russland – falsch, China – falsch, natürlich aus Frankreich. Andere Länder, andere Sitten. Im Süden wird das Christkind mit Zitronengirlanden begrüßt. Wieder durften die Kinder mit entsprechenden Gesten die Girlanden aufhängen helfen. Die Schafe der herbeieilenden Hirten erhielten schließlich ebenso lautstark akustische Präsens durch die Kinderstimmen, und ein Tiroler Vokalquartett sang. " Es wird schon gleich dunkel ", hieß es – das Jesuskind in den Schlaf wiegend.

Leise ging es in die Pause. Hier wurde im Pausenfoyer munter weitergesungen. Wunschweihnachtslieder der Kinder erklangen, und zusammen mit den Kindern sang und spielten Gerhard Schöne und seine Band dazu.

Nach der Pause kamen die drei Weisen aus dem Morgenland und huldigten dem Neugeborenen immer wieder, in der Schattenrissgeschichte erzählt und von Gerhard Schöne besungen.