Stendal ( ri ). Über einen Fördersegen aus dem Magdeburger Bauministerium dürfen sich in den kommenden Tagen auch mehrere Bauherren in der Altmark freuen. Wie das Landesbauministerium gestern in einer Pressemitteilung wissen ließ, ist nämlich die Haushaltssperre für das Land Sachsen-Anhalt gelockert worden, sodass auch die restlichen elf Millionen Euro der Gesamtsumme von 25, 6 Millionen Euro – je zur Hälfte aus dem Bundesund aus dem Landeshaushalt – im " Budget für Aufwertungsmaßnahmen im Stadtumbau " zur Verfügung stünden.

Das größte begünstigte Projekt im Landkreis betrifft dabei die Brache am Uppstall in Stendal : Hier soll ein neues Seniorenzentrum der Johanniter entstehen, das eine bereits bestehende Einrichtung auf der gegenüberliegenden Straßenseite ergänzen soll ( die Volksstimme berichtete ). Laut Bauministerium beläuft sich die Gesamtinvestition auf 6, 2 Millionen Euro.

Der Bescheid über den Anteil der Landesförderung lag gestern allerdings im Stendaler Rathaus noch nicht vor. " Wir freuen uns aber drauf ", erklärte Stadtsprecherin Sybille Stegemann auf Nachfrage der Volksstimme. Für das Projekt liege bisher der Bauantrag für den ersten Bauabschnitt vor. Oliver Teßmer, bei den Stendaler Johannitern zuständig für Marketing und Vertrieb : " Für uns als Bauherren möchte ich nur sagen, dass wir nach wie vor in sehr konstruktiven Gesprächen mit der Stadtverwaltung sind. "

Weitere Projekte, die vom Landesministerium gefördert werden, ist der Bau der Hallstraße, die Verlegung einer Leitung in der Graf-Zeppelin-Straße und die Verkleinerung vom Leitungsquerschnitt der Trinkwasserleitung in Stendal-Süd sowie in Havelberg der Abriss eines alten Hotels.