Stendal ( ge / kpo ). Vor wenigen Tagen flogen Gerd Engel und einige Mitglieder der Stendaler Initiative " Äthiopienkinderhilfe " in dieses afrikanische Land, um sich vor Ort davon zu überzeugen, wie sich die vor wenigen Monaten eingeweihte " Marathonschule " entwickelt hat. Bekanntlich war deren Bau auch dank des Engagements der Stendaler Initiativgruppe möglich.

Das Engagement der Stendaler für die Kinder Äthiopiens endete allerdings nicht mit der Schuleinweihung. Im Gegenteil : Mitzuerleben, wie das Schulbauprojekt Gestalt annahm, wie die Äthiopier selbst halfen, es zu verwirklichen und mit welcher Begeisterung die Kinder ihre Schule in Besitz nahmen, gab der Stendaler Initiativgruppe die Kraft, als nächstes ein eigenes Schulbauprojekt zu starten. Im äthiopische Hochland, 660 Kilometer von Addis Abeba entfernt, soll sie gebaut werden. Tulu Gopo heißt das Dorf fernab aller Touristenrouten, in dem die neue Schule mit dem Namen " Stendal " Wirklichkeit werden soll. Auch dorthin führt der Weg die Stendaler in diesen Tagen. Und sie kommen nicht mit leeren Händen nach Tulu Gopo. Im Reisegepäck war ein Großteil an Spenden, die in den vergangenen Monaten durch die unterschiedlichsten Aktionen der Gruppe zusammengetragen wurden. Hinzu kamen Spenden von Menschen, die vom Engagement der Stendaler Äthiopienkinderhilfe hörten oder lasen und sie auf ihre Weise unterstützten. Es waren nicht nur Geldspenden, die Gerd Engel mit nach Äthiopien nahm. Auch Schulmaterialien, Beutel für die Bücher und gut erhaltene Schulmappen stapelten sich vor der Abreise. So viele, dass ein Großteil der Spenden aufgrund der Gewichtsvorgaben für das Reisegepäck der Gruppe auf diesem Flug nicht mitgenommen werden konnte. Mehr als 300 Schultaschen müssen später nachgeschickt werden, was natürlich mit Kosten verbunden ist. Wer helfen kann, diese Kosten zu stemmen, oder Sachspenden jeder Art für die nächsten Basare der Äthiopienkinderhilfe zur Verfügung stellen möchte, sollte sich bei Gerd Engel, Tel : ( 01 73 ) 6 32 65 18, melden.