Josefine Schneider ( 15 ) aus Kläden ist " Kelles Suppenkönigin ". Auf dem 15. Steinfelder Bauernmarkt wurde ihr am Sonnabend offiziell die Krone aufgesetzt. Die gekrönte Majestät wird künftig nicht nur in der Altmark für die Region, den Bauernmarkt und natürlich für " Kelles Hochzeitssuppe " werben.

Steinfeld. " Beim ersten Bauernmarkt hatte ich noch keine Einladung. Als ich in Steinfeld vorbeikam, wunderte ich mich, warum hier so viele Autos stehen ", erinnerte sich am Sonnabend zur Markteröffnung mit einem Augenzwinkern Landrat Jörg Hellmuth. Mittlerweile wundert sich im Herbst keiner mehr, wenn die Ackerfl ächen um Steinfeld am letzten Septemberwochenende ( in diesem Jahr ausnahmsweise im Oktober ) mit Fahrzeugen übersät sind. Die 15-jährige Erfolgsgeschichte des Steinfelder Bauernmarktes sei ein gutes Beispiel für die Entwicklung der ländlichen Region, so Hellmuth.

Wie gewohnt eröffnete Verwaltungsamtsleiterin Verena Schlüsselburg im Beisein der Bürgermeister der VG Bismark / Kläden sowie der Ehrengäste den Jubiläums-Bauernmarkt. Das Motto des ersten Bauernmarktes im Jahr 1995 " Von Haus, Hof und Garten für Haus, Hof und Garten " habe bis heute Bestand. " Die Schar der Mitstreiter und Unterstützer ist im Laufe der Jahre immer größer geworden ", so Schlüsselburg.

Im Rahmen der Eröffnung wurde auch " Kelles Suppenkönigin " gekrönt. Mit Urkunde, Schärpe, Suppenkelle und guten Wünschen von Schornsteinfegermeister Bernd Kawitzke wirbt Josefine Schneider seit Sonnabend nicht nur für die Altmärkische Hochzeitssuppe der Klädener Antje und Wolfgang " Kelle " Mandelkow, sondern auch für den Steinfelder Bauernmarkt und die Region insgesamt.

Zum Jubiläums-Bauernmarkt war im Vorfeld ein Wettbewerb um den schwersten Kürbis ausgerufen worden. Mit 96 Kilo präsentierte die Klädenerin Christiane Schwellnus das schwerste Exemplar und gewann eine Reise zur Grünen Woche nach Berlin. Die gewichtigste Kartoffel lieferte Otto Mertens aus Schinne, die schwerste Futterrübe Friedrich Bäker aus Kläden.

Der Bauernmarkt lockte am Sonnabend wieder Tausende Besucher nach Steinfeld. Ging die Eröffnung noch bei sonnigem Herbstwetter über die Feldsteinbühne, so mussten ab Mittag die Regenschirme ausgepackt werden. Aufgrund des am Nachmittag anhaltenden Landregens machten sich viele Besucher schon vorzeitig auf den Heimweg.