Buch. Die Fuchsjagd in Buch hat Tradition. Reiter und Pferdeliebhaber treffen sich seit Jahren am zweiten Oktoberwochenende zu einem gemeinsamen Ausflug in den nahe gelegenen Wald.

Am Sonnabend war es Jürgen Gesche vom Reit- und Fahrverein " Roland Buch ", der als Fuchs die Jagd anführte. Sandra Steller, ebenfalls vom Vereins, folgte ihm als Master in roter Jacke, gab Geschwindigkeit und Gangart an. 20 Reiterinnen und Reiter hatten sich zur Jagd am Bucher Roland versammelt. Zu den jüngsten Teilnehmern gehörten Amelie Zedler und Marie Lohse ( acht Jahre ). Beide ritten an der Seite ihrer Väter erstmals mit.

Bevor Vereinsvorsitzender Andreas Konau das Startzeichen gab, erfolgte die obligatorische Taschenkontrolle. " Mindestens Bindfaden, Leckerli und Sicherheitsnadel gehören in die Tasche ", so Konau.

Für Cindy Lemke aus Grieben ist es das erste Mal, dass sie auf einem Kremser die Fuchsjagd begleitet. Töchterchen Lilli Pauline ( 4 ) und deren Oma Ursula Lemke waren in der Vergangenheit schon dabei gewesen. " In diesem Jahr wollte ich auch einmal mit ", sagte Cindy Lemke. Für den Ausfl ug haben sie alle gemeinsam gut vorgesorgt, Kissen, Decken, Getränke und Essen eingepackt.

Hartmut Gent aus Grieben ist mit seinem Gespann dabei, könnte drei, vier Leute mitnehmen. Doch am Sonnabend bleibt er mit seinen beiden Begleitern allein. Volker Mahnitz aus Bittkau ist von Anfang an Teil der Bucher Fuchsjagd. Auf seinem Wagen finden die Jagdhornbläser Platz. Auch René Groß hat wieder seine Pferde angespannt. In diesem Jahr zieht Stute Marry zusammen mit Fohlen Hansi die kleine Kutsche. Dieter Burmeister und sein adrettes Gespann gehören ebenfalls seit Jahren zum Bucher Fuchsjagd-Bild dazu.

Nicht per Pferd, sondern per Traktor ziehen Willi Lohse und Lutz Luthgarth jeweils ihre geschmückten Hänger in Richtung Bucher Wald.

Für die sofortige Hilfe im Notfall begleiten ebenfalls traditionell die Rettungssanitäter Sven Braun und Matthias Giesecke von den Johannitern die Jagd.