Ausgezeichnet wurden:

  • Gisela Fiebig, Sozialverband Deutschland
  • Bruno Heldt, Behindertenverband
  • Erika Freidank, Johanniterhaus Lutherstift
    Barbara Matheaschofsky, Blinden- und Sehbehindertenverband
  • Ruth Kibach, Evangelische Stadtgemeinde
  • Helga Mayer, Volkssolidarität
  • Helga Nürnberger, Volkssolidarität
  • Renate Zillmer, Borghardtstiftung
  • Heike Dittmer, Selbsthilfegruppe für MS-Kranke
  • Ingeburg Tews, Wahrburger Kirchengemeinde
  • Werner Meyer, Altenwohnhaus Zillestraße
  • Hildtraud Sitka, Wandergruppe
  • Adelheid Hapke, Vineyard-Gemeinde

  • 225 Senioren ließen sich gestern Nachmittag die Festveranstaltung der 32. Tage der älteren Bürger der Stadt Stendal nicht entgehen. Auf diesem Höhepunkt der Seniorentage im Festsaal des Hotels " Schwarzer Adler " wurden 13 Ehrenamtliche, die sich in der Kranken- und Behindertenbetreuung engagieren, ausgezeichnet.

    Stendal. Diese 13 Ausgezeichneten seien wie viele andere völlig uneigennützig für andere Menschen da, sagte Oberbürgermeister Klaus Schmotz, als er ihnen gestern im " Schwarzen Adler " mit Blumen und Urkunden für ihr großes Engagement in der Kranken- und Behindertenbetreuung dankte. Das Stadtoberhaupt ermunterte alle ehrenamtlich aktiven Stendaler, in ihrem Tun nicht nachzulassen.

    Die gestrige Festveranstaltung, bei der 225 Senioren den schönen Jugendstilsaal des Hotels füllten, war der feierliche Höhepunkt der 32. Tage der älteren Bürger, veranstaltet von der Stadt und vom Stadtseniorenrat. Ratsvorsitzender Wolfgang Kruse und OB Schmotz lobten die Zusammenarbeit zwischen beiden. Dass es die Seniorentage schon zum 32. Mal gebe, sei ein Ausdruck der Wertschätzung der Stadt gegenüber ihren älteren Bewohnern, sagte Kruse. Er wünschte sich weitere Fortschritte in der senioren- und behindertengerechten Gestaltung der Wohn- und Lebensräume, etwa im Nahverkehr, beim Wohnungsbau, bei der Anlage von Radwegen, und ein glückliches Ende der, wie er sagte, " unendlichen Geschichte eines Nahversorgers in der Innenstadt ".

    Schmotz versicherte, dass Barrierefreiheit bei allen Straßen- und sonstigen Bauvorhaben der Stadt eine wichtige Rolle spiele und nannte als Beispiel den gerade eingeweihten Fahrstuhl im Rathaus. Gegenwärtig sei der Bauhof dabei, die noch zahlreichen reparaturbedürftigen Gehwege in der Stadt Schritt für Schritt instandzusetzen. Der OB begrüßte die – zum großen Teil kritischen – Meinungsäußerungen zum neuen Stadtbuskonzept. Am Ende werde die demokratische Mehrheit entscheiden.

    " Allen ehrenamtlich Tätigen, auch denen, die heute nicht geehrt wurden ", dankte der Vorsitzende des Kreisseniorenrats, Dr. Manfred Kessel, in seinem Grußwort.