Könnigde ( mbc / ge ). Der Startschuss zum 14. Altmärkischen Musikfest ist gefallen. Ein Fest, das in den kommenden knapp drei Monaten mehr als 40 kulturelle Veranstaltungen verschiedenster Art anbietet. Ein Fest, das auf dem Gelände des Heimatvereins " Hennigs von Treffenfeld " in Könnigde mit Blasmusik und viel Drumherum einen ebenso würdigen wie gelungenen Auftakt erlebte. Zu Gast bei den Treffenfelds waren die Bismarker Blasmusikanten mit Solistin Sabine Voß aus Grabow. Mit Schlagern und Volksmusik wurde das Publikum bezaubert. Nicht nur die Musik zog Hunderte ins beschauliche Könnigde. Vereinsvorsitzender Harald Schulze und seine Mitstreiter hatten für das besondere Ambiente dieser Veranstaltung gesorgt.

So wurde auch der Duft von leckerem Blechkuchen zum Garanten für guten Zulauf. Die " Trossweiber " der Treffenfelds hatten gebacken. Zwölf Kilo Mehl und 30 Stück Butter wurden unter anderem zu Streusel mit Kirschen, Zuckerkuchen und Bienenstich verarbeitet. Die Treffenfeldschen Herren kümmerten sich indes um das durstige Volk, denn bei gut 27 Grad im Schatten waren nicht nur die Kehlen der Musikanten schnell trocken. Auch den Grill hatten die Männer fest im Griff.

Eine besondere Überraschung war, dass Wilhelm Lindecke ( 84 ) aus dem Nachbarort Seethen ( ein Nachfahre des Bruders von Johann Hennigs von Treffenfeld, Lorens Hennigs ) nach Könnigde kam. " Wir sind wohl in der zehnten Generation miteinander verwandt ", so Wilhelm Lindecke, der mit Vereinschef Harald Schulze schon einige Male in der Geschichte der Treffenfelds gestöbert hat. Bis in den frühen Abend erlebte Könnigde ein im schönsten Sinn des Wortes kulturvolles Volksfest