Tangerhütte. Im Abstand von vier Jahren wird der Werkstattrat der Lebenshilfe-Werkstätten in Tangerhütte und Uchtspringe neu gewählt. Im Oktober ist es wieder so weit. Der bisherige Werkstattrat aus Andreas Lösche, Rene Elbing, Nancy Kasch, Silke Gröhling und Fritz Olms hat derzeit alle Hände voll mit der Vorbereitung der Wahlen zu tun. Normalerweise kümmern sie sich um Probleme der behinderten Mitarbeiter, sind aktive Verbindung zwischen ihnen und den einzelnen Abteilungen. Als Vertrauensperson des Werkstatt rates fungiert Angelika Zimper. Die Verbindung zur Geschäftsführung hält Grit Sichmund-Grobler. " Der Werkstattrat wird überall eingebunden, denn Informationen über Baupläne, Veränderungen und neue Ideen sollen auch bei den Mitarbeitern ankommen ", sagt sie. Um auch die Wahlen reibungslos umsetzen zu können, fnden derzeit regelmäßig Wahlschulungen für den Werkstattrat statt. " Wir haben einen eigenen Kalender für die Wahlen, darin steht, wann wir die Liste der Wahlberechtigten aushängen müssen und wann die Ausschreibungen zu Wahl ", sagt Wahlvorstand Nancy Kasch. Für die Mitglieder des Werkstattrates ist die Beschäftigung mit Wahlvorschriften und der Werkstättenmitwirkungsverordnung, die seit 2001 bundesweit einheitlich ist, keine einfache Sache. Schnell verliert man den Überblick, muss nochmal nachfragen. Damit sie als Gremium, das die rund 300 behinderten Mitarbeiter in den Werkstätten in Tangerhütte sowie auf dem Hofgut Uchtspringe und den Außenarbeitsgruppen vertritt, auch sachkundig Auskunft geben können, haben sie sich bereits gut in das Thema eingearbeitet. " Vom 7. bis zum 21. September können sich diejenigen bewerben, die im Werkstattrat mitmachen wollen ", sagt der derzeitige Vorsitzende Andreas Lösche. Er ist bereits seit acht Jahren Werkstattratsmitglied und will ein weiteres Mal kandidieren. Am 12. Oktober sollen dann alle Bewerber in der Einrichtung des gemeinnützigen Vereins " Lebenshilfe für behinderte Menschen, Region Stendal " bekanntgemacht werden, die Wahl fndet am 28. Oktober statt. Schon vor 2001 gab es in der Lebenshilfe einen Rat samt Vertrauensperson. Wenn die Tangerhütter jetzt zu landesweiten Werkstattratsschulungen fahren, dann merken sie, dass sie in vielen Sachen Vorsprung haben. " In unserem Haus wird schon immer eng miteinander und nah an der Werkstättenmitwirkungsverordnung gearbeitet ", sagt Grit Sichmund-Grobler.