Das Leichtathletikstadion am Galgenberg wird für die Zukunft ft gemacht. Die verschlissene Laufbahn und der Anlauf der Weitsprunganlage erhalten einen neuen Tartanbelag. Nach restlichen Sanierungsarbeiten im nächsten Jahr soll das Stadion wieder rundum in Ordnung sein.

Stendal. Drei Männer aus Bayern machten sich an den zurückliegenden Tagen im Stendaler Leichtathletikstadion am Galgenberg zu schaffen. Eine Spezialf rma hatte Francisco Tavares, Herbert Winkelmair und Manfred Popp in die Altmark geschickt, um die Tartanbeläge der Sportanlage zu erneuern. Für das 400 Meter lange BahnovalunddenWeitsprunganlauf will die Stadt rund 40 000 Euro ausgeben. " Bevor der Schulsport wieder beginnt, soll alles fertig sein ", nennt Hochbauamtsleiter Günter Güldenpfennig das Ziel.

Seit Jahren hatten Leichtathleten die abgewetzten Laufbahnen der inzwischen 13 Jahre alten Anlage beklagt. An vielen Stellen war die ziegelrote Deckschicht bis auf das graue Granulat abgenutzt. Es war höchte Zeit, etwas zu tun, sollte nicht auch noch der Unterbau geschädigt werden. Immerhin wird das Stadion auch für internationale Wettbewerbe wie die Winckelmann-Games benutzt.

Schon vor zwei Jahren sah sich der für Sport zuständige Fachausschuss die Zustände am Galgenberg an, nachdem der Stadtrat den Haushaltsansatz für die eigentlich schon 2008 geplanten Sanierungsarbeiten mit einer Sperre belegt hatte. Damals waren 34 000 Euro angesetzt worden und in den Folgejahren bis 2011 jeweils etwa ebensoviel, so dass sich die Gesamtkosten auf 140 000 Euro summierten. Das war den Stadträten zu viel.

Bei starkem Wind

müssen sie aufhören

Jetzt geht es offenbar billiger. Die 400 Meter lange Laufbahn soll laut Güldenpfennig für 34 000 Euro erneuert werden, der Weitsprunganlauf wird rund 5000 Euro kosten. Restarbeiten folgen dann im nächsten Jahr.

Die Spezialisten der bayrischen Firma haben die Bahnen zunächst gründlich gereinigt und anschließend in einem Spritzverfahren eine neue rote Deckschicht aufgetragen. Bei starkem Wind, der in der vergangenen Woche häufg wehte, mussten sie ihr Werk unterbrechen. Der Fertigstellungstermin geriet dadurch aber nicht in Gefahr.