Stendal. Ein nagelneues Spielgerät in der Stendaler Fußgängerzone zieht seit einigen Tagen die Blicke der Passanten auf sich. Kinder, für die es bestimmt ist, wissen offenbar noch nicht so recht damit umzugehen, wie Mitarbeiter umliegender Geschäfte beobachtet haben.

" Das ist ein so genannter Windsurfer ", erklärt Peter Krupp vom Bauhof auf Nachfrage. Kinder können draufsteigen, das Gerät federt, und wer will, kann sich mit dem Windsurfer auch drehen. Die weiße Linie, die das Gerät umgibt, erklärt Krupp als Sicherheitsfreiraum : " Damit im Umkreis des Windsurfers keine Fahrräder abgestellt werden, die die Kinder gefährden könnten. " Das wusste der Radfahrer wohl noch nicht, der gestern sein Fahrgestell am Windsurfer anschloss.

Preis : 2100 Euro

Bis vor kurzem standen in diesem Bereich der Breiten Straße zwei andere federnde Spielgeräte, die in den 90 er Jahren von mehreren Firmen, darunter der Volksstimme, gesponsert wurden. Die mussten laut Peter Krupp nach vorangegangenen Reparaturen entfernt werden, weil der Stahl gebrochen war. Krupp : " Ersatzteile gibt es nicht mehr, die Firma stellt diese Geräte nicht mehr her. "

Das neue Gerät bestehe aus Edelstahl und sei stabiler als seine beiden Vorgänger. Auch die Mechanik sei robuster. Der Bauhof hätte laut Peter Krupp gern zwei neue Geräte in die Fußgängerzone gestellt. Doch das hat der Preis verhindert. Der Windsurfer hat reichlich 2100 Euro gekostet – da reichte es nicht für ein weiteres Gerät.