Der Wettbewerb der Kleingärtner des Stendaler Kreisverbands der Gartenfreunde hat seine Sieger. Am Sonnabend wurden sie gekürt. Obwohl die Platzierungen zuvor bereits in der Volksstimme veröffentlicht waren, gab es in der Vereinsanlage " Hoher Kranz " noch ein paar Überraschungen – für den Gastgeber, für einen Tangermünder Laubenpieper und eine, die der Stendaler Oberbürgermeister Klaus Schmotz mitgebracht hatte.

Stendal. Ein Lächeln huscht Klaus Schmotz übers Gesicht, als er am Sonnabend das Vereinsheim im " Hohen Kranz " betritt. Nur zu gut erinnert er sich an jene Tage des Jahres 1983, als er hier mit Malerpinseln hantierte. Damals war Schmotz noch kein Bürgermeister, aber schon Kleingärtner im " Hohen Kranz " und emsig mit von der Partie, als das Vereinsheim aufgebaut wurde.

Gründe genug für das Stendaler Stadtoberhaupt, die Einladung des Kreisverbands der Gartenfreunde freudig anzunehmen, und als Ehrengast bei der Auszeichnungsveranstaltung für die besten Kleingärtnervereine dieses Jahres dabei zu sein. Und Schmotz kam nicht mit leeren Händen. Der Stendaler Oberbürgermeister spendiert einen der Pokale der Gemeinschaftsaktion des Gartenfreunde-Kreisverbands und der Volksstimme – den für die beste Stendaler Vereinsanlage. Bevor er diesen an Marlis Wienholz, Vorsitzende des Vereins " Am See " überreichte, ließen sich die Gäste – allesamt Chefs oder Vorstandsmitglieder in Kleingärtnervereinen – vom Vereinsvorsitzenden Bernd Zimmermann durch den " Hohen Kranz " führen. Zeit zur Fachsimpelei, für einen Plausch übern Gartenzaun und dafür, die Wochen des Wettbewerbs Revue passieren zu lassen.

Für den Kreisverbandsvorsitzenden Peter Riebeseel war es ein besonders gelungener. Zum einen ist es die Tatsache, dass die Gartenanlagen noch attraktiver geworden sind, die Riebeseel beeindruckt. Zum anderen ist es die Lockerheit, mit der die neunte Auflage dieses Wettbewerbs über die Bühne ging. Viel Lob vom " Chef " gibt es für die Arbeit der Wettbewerbskommission. 120 Stunden waren die sieben Männer im Einsatz, nahmen 62 Vereinsanlagen unter die Lupe. Hierbei wurden zunehmend die Kreativität, mit der die Kleingärtner ihr Hobby pflegen, die Freizeitgestaltung mit Gleichgesinnten und Angebote, die das Kleingärtnern für junge Familien attraktiv machen, in die Waagschale geworfen. All das haben jene Vereine zu bieten, die nun zu Siegern gekürt wurden. Es sind " Kirschallee " Tangermünde, " Am See " Stendal und " Hoher Kranz " Stendal. Auf den Rängen dahinter geht es so eng zu, dass in den drei Wertungskategorien fünf zweite Plätze vergeben werden. Sie gehen an " Grete Minde " Tangermünde, " Neuland " Kläden, " Am Uchteweg " und " Tiefe Wiese " Stendal sowie an " Freundschaft " Tangerhütte. Mit je einem Pokal für den dritten Platz schmücken sich in diesem Jahr " Am Schwimmbad " und " Einigkeit " Havelberg sowie " Zur Erholung " Tangermünde.

Der Pokal der Volksstimme für den besten Kleingärtner des diesjährigen Wettbewerbs geht an Edmund Schnitzer, Kleingärtnerverein " Zur Erholung " Tangermünde.