Stendal. Nach den Kommunalwahlen geht es im neuen Stendaler Stadtrat zunächst einmal formal zu. Zu ihrer ersten Sitzung, der konstituierenden, kommen die neugewählten Vertreter der Stendaler Bürger am kommenden Montag, 6. Juli, um 18 Uhr im Rathausfestsaal zusammen. Wie bisher werden dies 40 Stadträte plus Oberbürgermeister sein.

Die Gewichte der einzelnen Fraktionen haben sich leicht verschoben. Die CDU, nach wie vor stärkste Kraft in der Stadtpolitik, hat einen Sitz hinzugewonnen und schickt nunmehr 14 Frauen und Männer in die Sitzreihen des Rathausfestsaals.

Mit elf Sitzen ist die Linke gleichstark und zweitgrößte Fraktion geblieben. Die SPD wird neun Abgeordnete im neuen Stadtrat und damit einen mehr als bisher haben. Die FDP konnte sich von zwei auf drei Sitze verbessern. Das Zentrum verlor zwei Sitze und hat jetzt nur noch einen Stadtrat. Wie gehabt schicken die Bündnisgrünen einen Abgeordneten in den Stadtrat, und als Einzelkandidatin zieht Carola Radtke, die Ortsbürgermeisterin von Wahrburg, ein. Die Familienpartei, bisher ein Sitz, ist nicht mehr vertreten.

Am Montag geht es um formale Dinge wie die Verpflichtung der Stadträte, die Bestimmung des ältesten Mitglieds und die Wahl des Stadtratsvorsitzenden. Der neue Stadtrat wird die ebenfalls neugewählten Ortschaftsräte und die Ortsbürgermeister bestätigen. Und schließlich informiert der Stadtratsvorsitzende über die Bildung der Fraktionen.

Übrigens : Wer die alten und neuen Gesichter im Stendaler Stadtrat kennenlernen möchte, ist in der öffentlichen Sitzung am Montag herzlich willkommen.