Der Parkplatz an der Bruchstraße ( hinter Ramelow ) ist einer der beliebtesten in der Stadt. Kein Wunder, zentraler kann man sein Auto in Stendal kaum abstellen. Nach vielen Jahren des Provisoriums wird er nun endlich befestigt. Planmäßig voran geht es auch auf anderen städtischen Baustellen.

Stendal. Immer wieder verirrt sich ein Autofahrer in die Einfahrt zum vielbenutzten Parkplatz an der Bruchstraße im Herzen der Stadt. Doch der ist derzeit gesperrt. Da heißt es wenden oder rückwärts wieder herausfahren.

Aber nicht mehr lange. " Bis Ende August soll er fertig werden ", verspricht Tiefbauamtsleiter Rainer Burmeister auf einer Besichtigungstour über städtische und private Baustellen in der Stadt. Die Parkf äche an der Bruchstraße ist eines der größeren Bauprojekte der Stadt in diesem Jahr. Für 200 000 Euro werden hier 75 gepfasterte Stellplätze geschaffen.

Wie Burmeister sagt, wird für die Pf asterung Abrissmaterial aus Stendal-S üd verwendet. Die Borde dagegen, die bereits liegen, sind neu. Auch einige neue Bäume werden gepfanzt. Der Platz, den die Stadt wie bisher bewirtschaften wird, erhält auch eine Beleuchtung.

" Mit den Parkgebühren der zurückliegenden Jahre ist der Platz doch schon mehrfach f - nanziert ", merkte ein Passant während des Rundgangs an. Tatsächlich diente die unbefestigte und zuletzt sehr unebene Fläche seit Dezember 1996 als provisorischer Parkplatz. Zuvor hatte die Stadt auf dem Grundstück der ehemaligen Stadtwirtschaft mehrere Baracken abreißen und den Platz notdürftig herrichten lassen.

Gehwegsanierung

Erste Resultate zeigt auch das Gehwegsanierungsprogramm der Stadt. So ist in der Brauhausstraße ein erster, besonders schadhafter Abschnitt der aus den 60 er Jahren stammenden Fußwege erneuert und mit behindertengerechten Absenkungen versehen worden. Auch hier kommt Pf aster aus Stendal-S üd zum Einsatz. Die Arbeiten, die der städtische Bauhof ausführt, werden in der Wendstraße fortgesetzt. In diesem Viertel will die Stadt rund 60 000 Euro für Gehwegreparaturen ausgeben, sagt der Tiefbauamtsleiter.

" Im Plan " liegt laut Burmeister auch der Ausbau der Röxer Straße, mit 850 000 Euro Kosten – hinzu kommen noch Investitionen von Abwassergesellschaft und Stadtwerken – eines der größten Projekte der Stadt in diesem Jahr. Ende Oktober / Anfang November soll der 375 Meter lange Abschnitt zwischen Goethestraße und SWG-Block freigegeben werden. Die Straße bekommt eine Asphaltbetondecke, die an beiden Seiten von Rad- und Gehwegen in Betonsteinpf aster begleitet wird. Komplett erneuert werden auch die Straßenbeleuchtung und das Straßengrün aus Bäumen und Gehölzen.

Im nächsten Jahr folgt der 330 Meter lange Lückenschluss bis zum neuen Kreisel an der Erich-Weinert-Straße. Auf der gesamten Länge der Röxer Straße entstehen 100 Stellf ächen zum Parken.