Stendal ( fe ). Bei der am Dienstagabend vor einer Woche aufgefundenen Frauenleiche handelt es sich um eine Chinesin und nicht, wie bisher berichtet worden ist, um eine Vietnamesin. Das erklärte gestern die Polizei gegenüber dieser Zeitung und korrigierte damit ihre ursprüngliche Meldung vom 30. Juni. " So waren unsere ersten Informationen an diesem Tag gewesen ", sagte eine Sprecherin der Behörde.

Die 37-jährige tote Frau war in ihrer Wohnung in der Stendaler Wendstraße 38 leblos entdeckt worden, nachdem bereits deutlicher Verwesungsgeruch im Hausflur wahrnehmbar gewesen ist. Nach einer ersten Obduktion der Toten vorigen Freitag steht fest, dass die Chinesin keine äußeren Verletzungen aufwies. Weitere Erkenntnisse über die Todesursache gibt es bislang nicht. Die Untersuchungen dazu dauern noch die nächsten Tage an.

Bereits im April hatte die Frau jedoch für Aufregung gesorgt. Zwischen dem 20. und 24. April war sie als vermisst gemeldet worden, bestätigte die Polizei gestern auf Volksstimme-Nachfrage. Überdies hatte der Frau ein gerichtlich bestellter Betreuer zur Seite gestanden, da sie als psychisch labil gegolten hatte.