Arneburg. Die Elbe im grellen Scheinwerferlicht – gestern morgen war alles anders als sonst. Rettungskräfte aus der gesamten Region waren angerückt, nachdem ein Magdeburger Auto kurz vor Mitternacht am Fähranleger Arneburg ins Wasser gefahren und dort versunken war. Während sich ein 16-J ähriger retten konnte, wurde später das Auto mit der Leiche der Beifahrerin ( 35 ) geborgen, der Fahrer ( 35 ) war zu Redaktionsschluss noch vermisst.

Im Einsatz waren neben Kräften der Polizei und der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft auch die Freiwilligen Feuerwehren aus Stendal, Tangermünde und Arneburg. Insgesamt beteiligten sich zeitweilig bis zu 50 Helfer an der Suche nach den beiden Vermissten und dem Auto. Der Schiffs- und Fährverkehr auf der Elbe war für mehrere Stunden unterbrochen.